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Produktbeschreibung


Barbera aus Barolo-Lagen – kräftig, warm und mit feinem Holz

Peiragal ist ein piemontesischer Dialektbegriff für Hügel mit guter Neigung und steinigem, lehmig-kalkigem Boden. Die Lage gehört zur Gemeinde Barolo – ein Terrain, das man normalerweise mit Nebbiolo verbindet. Dass Marchesi di Barolo dort Barbera anpflanzt, ergibt trotzdem Sinn: Die kompakten Kalkstein-Ton-Formationen zwingen die Wurzeln in die Tiefe, bremsen den Ertrag und liefern konzentrierte Trauben mit moderater Säure und zurückhaltenden Tanninen. Anders gesagt: Die Lage nimmt der Barbera ein Stück von ihrer typischen Bissigkeit und gibt ihr dafür Fülle.

Der Ausbau erfolgt in Barriques – kleinen Eichenfässern – und größeren Holzfässern. Das Holz prägt den Wein spürbar, ohne ihn zu überdecken. Es schiebt sich als warmer Unterton unter die Frucht und gibt dem Ganzen einen würzigen Rahmen.

Im Glas zeigt sich ein tiefes Rubinrot mit malvenfarbenen Reflexen, dicht und satt. Die Nase öffnet mit dunklen Beeren – schwarze Johannisbeere und reife Waldbeeren –, gefolgt von Zimt, einem Hauch Vanille und gerösteter Haselnuss. Diese Röstnote stammt vom Barrique und verbindet sich gut mit der natürlichen Fruchtdichte der Barbera.

Am Gaumen fällt sofort auf, wie weich dieser Wein ankommt. Die Tannine sind präsent, aber geschliffen, fast geschmeidig – sie greifen nicht zu, sondern legen sich um den Gaumen. Die Säure, bei Barbera sonst oft das bestimmende Element, hält sich im Hintergrund und stützt den Wein, ohne sich aufzudrängen. Der Körper ist voll, das Mundgefühl warm und dicht. Im Abgang bleiben würzige Noten und ein Nachhall von dunkler Frucht, der sich lange hält.

Ein Wein, der am Tisch nach gehaltvollen Gerichten verlangt. Vitello Tonnato zum Auftakt, dann Tajarin mit Fleischragù oder eine geschmorte Rindsschulter mit Kräutern – der Peiragal trägt das mühelos. Auch zu einem gereiften Toma oder einem kräftigen Pecorino steht er seinen Mann. Wer ihn noch zwei, drei Jahre liegen lässt, wird erleben, wie die Holznoten sich weiter einbinden und die Frucht runder wird.

Produkt Steckbrief


TYP:
Rotwein
LAND:
Italien
JAHRGANG:
2022
REGION:
Piemont
ALKOHOLGEHALT:
15
REBSORTE:
Barbera
ANBAUGEBIET:
Alba
EAN:
8004910164021
GESCHMACK:
Trocken
QUALITÄTSSTUFE:
DOC
VERSCHLUSS:
Naturkorken
ALLERGENE:
enthält Sulfite
AUSBAU:
Barrique und Holzfass
AUSBAUART:
Barrique, Holzfass
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
16 - 18
REBSORTENANTEILE:
100% Barbera
FARBE:
Intensives Rubinrot mit granatroten Reflexen.
HERSTELLER/IMPORTEUR:
Marchesi di Barolo SpA, Via Roma 1, 12060 Barolo, Italien
DUFT:
Frisch und lebendig, geprägt von Aromen schwarzer Johannisbeeren, Beeren, gerösteten Haselnüssen und Vanille.
SPEISEEMPFEHLUNG:
Harmoniert besonders gut mit landestypischen Vorspeisen wie Kalbfl eisch mit Thunfischsauce, Pasta mit kräftigen Saucen sowie gekochtem oder gebratenem Fleisch.
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
Am Gaumen zeigt er sich sofort angenehm, ausgewogen und harmonisch, mit weichen und eleganten Tanninen. Die würzigen und holzigen Noten verschmelzen perfekt und verleihen dem Wein Komplexität.

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Marchesi di Barolo

Die Geschichte des Barolo ist eng mit dem Hause Marchesi di Barolo verknüpft. War es doch die Marquise Giulia Falletti, die Anfang des 19. Jahrhunderts die Weine aus den an Barolo angrenzenden Lagen unter dem Namen „Barolo“ zusammenfasste und so das heute noch gültige Begriffssystem einführte. So wurde das Weingut damals zur Wiege des Barolo. Pietro Abbona, der legendäre „Commendatore“, der das Weingut Marchesi di Barolo in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts erwarb, gilt als der Pionier des klassischen Barolo-Stils und war der Begründer der seither herausragenden Weinqualität von Marchesi di Barolo. Inzwischen befindet sich der Betrieb in fünfter Generation im Besitz der sympathischen und ebenso engagierten Familie. Den wichtigsten Wert bei den Marchesi di Barolo stellen die eigenen Weinberge in vielen Spitzenlagen der Langhe dar – wie etwa der herausragende Cru Sarmassa. 

Der große Protagonist im Weingut ist – naturgemäß - der Barolo: König der Weine, Wein der Könige. Je nach Wein und Jahrgang wird individuell entschieden, ob der Ausbau eher dem traditionellen Profil oder einer moderneren Stilistik folgt. Die großen Baroli, insbesondere jene aus den Cru-Lagen, erzielen regelmäßig höchste Auszeichnungen, so wie aktuell der 2013er Barolo Sarmassa. Neben den verschiedenen Baroli fertigen die Marchesi di Barolo auch weitee typische Weiß- und Rotweine des Piemont. Der Rebsortenspiegel umfasst die Klassiker der Region, darunter die autochthone weiße Sorte Arneis und, neben dem Nebbiolo für die Barolo-Gewächse, der rote Barbera. Als traditionelle Spezialität wird darüber hinaus Moscato für den großartigen, leichten und beschwingten lieblichen Wein angebaut.
Marchesi di Barolo
Piemont

Die Herkunft

Piemont

Piemont am Voralpenrand: Nebel, Mergel und Kalk, Hügelzüge in Langhe, Roero, Monferrato. Lange Vegetationsperioden, kühle Nächte, Herbstnebel fördern Finesse und langsame Reife. Weinstile: strukturiert, terroirbetont, langlebig. Nebbiolo (Barolo, Barbaresco) zeigt Teer, Rose, helle rote Frucht, hohe Säure und bestimmtes, feines Tannin. Barbera ist saftig, säurebetont, wenig tanninreich. Dolcetto bringt dunklere Kirsche, Bittermandel. Weiß: Arneis und Gavi/Cortese sind zitrisch, mandelig, mineralisch; Timorasso zeigt Druck. Moscato d’Asti liefert leichte Süße, feine Perlage, Pfirsich und Blüten. Alta Langa erzeugt traditionelle Schaumweine mit Kreide, Zitrus, Backwarenaromen. Sehr gute Küche.