Belnero Toscana IGT 2023
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Produktbeschreibung
Castello Banfis Bordeaux-Blend aus dem Land des Brunello
Drei Bordeaux-Sorten aus Montalcino: Für den Belnero bringt Castello Banfi Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc zusammen – jene Trauben, die man sonst aus dem Bordeaux und aus den großen internationalen Rotweinen der Toskana kennt. Die Reben stehen auf den Hügeln rund um Montalcino, dem Anbaugebiet des Brunello, wo eigentlich der Sangiovese den Ton angibt. Der Wein reift in französischer Eiche, in kleinen Barriques und größeren Holzfässern.
Im Glas steht er tiefrot und dicht. In der Nase eingekochte Pflaume und Brombeere, dazu Vanille, Mokka und Tabak. Am Gaumen ist er füllig und kraftvoll, dabei weicher, als die Dichte vermuten lässt: reife, samtige Tannine, süße, breit angelegte Frucht, ein langer Abgang.
Diese Mischung aus Wucht und weichem Mundgefühl passt zur kräftigen, langsam gegarten Küche. Zu einem Peposo, dem toskanischen Rindereintopf mit reichlich schwarzem Pfeffer, kommt seine Fülle schön zur Geltung; ebenso zu einer Bistecca alla Fiorentina, zu geschmortem Lamm mit Rosmarin oder zu Perlhuhnbraten. Auch eine deftige Bohnensuppe und ein gereifter Pecorino vertragen sich gut mit ihm. Die samtigen Tannine machen ihn schon in jungen Jahren angenehm trinkbar. Wer Castello Banfi über den Brunello kennt, bekommt mit dem Belnero die fruchtbetonte, leichter zugängliche Seite des Guts ins Glas.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
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Banfi
„Wir arbeiten mit den Händen, wir denken mit dem Herzen.“
Dies ist der Leitgedanke bei jedem Schritt, der beim weltweit renommierten Castello Banfi unternommen wird. Und über die Jahrzehnte, seit der Gründung im Jahre 1978, sind es unzählige Schritte, die dieses Ausnahmeweingut zum dynamischen Motor in der Toskana avancieren ließen. Der Name Banfi ist zum Synonym für die Qualitätsoffensive in der Region und speziell in Montalcino geworden, der Heimat des berühmten Brunello.
Die Herkunft
Toskana
Die Toskana ist hügelig, von Galestro- und Alberese-Böden geprägt; kontinentales Inland trifft auf maritime Küstenlagen. Große Tag-Nacht-Amplituden erlauben langsame, aromatische Reife. Sangiovese dominiert: Kirsche, Kräuter, lebendige Säure, feinkörniges Tannin (Chianti Classico, Brunello). In Bolgheri verbinden Bordeaux-Rebsorten dunkle Frucht, Graphit und Struktur. Vernaccia und Vermentino liefern trockene, mineralische Weißweine mit salziger Ader. Insgesamt präzise, charaktervolle Stile, die elegant reifen und hervorragend zu toskanischer Küche passen. Maremma zeigt sonnigere Weine. Vino Nobile di Montepulciano ist kernig und würzig; Rosso di Montalcino trinkreif, saftig. Olivenöl, Wild, Pecorino und Pasta begleiten.
Die Rebsorte
Cabernet Franc
Cabernet Franc stammt ursprünglich aus dem Loiretal (Chinon, Bourgueil) und ist Elternteil von Cabernet Sauvignon. Er reift früher, bringt höhere Säure, feineres Tannin und meist hellere Farbe als Cabernet Sauvignon. Typische Aromen: rote Johannisbeere, Himbeere, Veilchen, dazu Grafit, getrocknete Kräuter und – je nach Reifegrad – eine kühle Paprika-/Pyrazin-Note. In Italien häufig reinsortig in Friaul (Collio, Colli Orientali) und Alto Adige/Südtirol, außerdem in Toskana/Bolgheri als Teil von Bordeaux-Cuvées. Stil: trocken, mittelgewichtig, geradlinig; Ausbau überwiegend im Edelstahl oder dezent im Holz. In kühleren Lagen wirkt er würzig, straff, mineralisch; in warmen Zonen fruchtiger und runder. Sehr guter Essenswein zu Antipasti, Salumi, gegrilltem Gemüse, Tomatenküche, Geflügel, auch zu Lamm und mittelkräftigem Rind. Servieren bei 15–17 °C; gute Exemplare reifen 5–10 Jahre, Spitzenweine länger. Hinweis: In Norditalien wurde früher teils Carmenère als Cabernet Franc geführt.