Bosan Valpolicella Ripasso Superiore DOC 2019
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Produktbeschreibung
Cesaris beste Valpolicella-Lage, ausgebaut als Ripasso
Bosan ist bei Cesari eine einzige Lage, ein Weinberg über Marano di Valpolicella auf rund 500 Metern. Marano gehört zur Valpolicella Classica, dem historischen Anbaukern nordwestlich von Verona, und diese Lage ist das Beste, was Cesari von hier abfüllt.
Für den Ripasso arbeiten die drei klassischen Veroneser Rebsorten zusammen: Corvina Veronese, Corvinone und Rondinella. Die Corvina gibt den Ton an und bringt die rote Frucht und die Sauerkirschnote mit, die fast jeden Valpolicella prägen.
Seinen Namen verdankt der Wein dem Ripasso-Verfahren – ripassare heißt wieder durchziehen. Der bereits vergorene, junge Valpolicella wird dafür auf den Trester des Amarone gegeben, auf die Schalen der getrockneten Beeren, die nach dem Pressen übrig bleiben. Diese Beeren lagen zuvor monatelang auf Holzhorden zum Trocknen, der Appassimento, die den Roten der Gegend ihre Dichte gibt. Auf den Schalen gärt der junge Wein rund zwei Wochen ein zweites Mal und zieht Farbe, Tannin, Würze und etwas Alkohol heraus. Das Superiore steht für den höheren Alkohol und eine längere Lagerzeit vor dem Verkauf.
Nach der Gärung reift der Wein etwa anderthalb Jahre in französischer Eiche und ruht acht Monate auf der Flasche. Im Glas steht ein intensives Veilchenviolett. In der Nase liegen rote Früchte und gewürzte Kirsche, umspielt von einer feinen Würze. Am Gaumen ist er füllig und rund, gut ausbalanciert. Im Abgang tritt eine zurückhaltende Säure hervor, aufgefangen von Anklängen an Kakao und Röstkaffee. Der Eindruck bleibt warm und geschmeidig, etwas leichter im Gewicht als das große Vorbild aus derselben Lage.
Ein Ripasso dieser Art gehört zu kräftigem Essen. Er macht neben einem Brasato oder geschmorten Rinderbacken mit Polenta gute Figur, ebenso neben einem Risotto all'Amarone oder Pasta mit herzhaftem Ragù. Wer es schlichter mag, stellt einen gereiften Monte Veronese dazu – nussiger Bergkäse und dunkle Frucht kommen gut miteinander aus. Vor dem Essen darf der Wein ein, zwei Stunden offen stehen oder in die Karaffe.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
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Cesari
Verona hat kulturell interessierten Menschen viel zu bieten: Neben einer wunderhübschen Altstadt, den berühmten Opernfestspielen sowie der wunderhübschen Landschaft rund um den nahe gelegenen Gardasee gehört sicher auch der Weinbau in diese Aufzählung. Wohl allen anderen Weinen voran bietet die Region uns Genießenden den roten Amarone und den weißen Lugana. Das Weingut Cesari, gegründet 1936, gehört zu den Pionieren des Amarone und steht beinahe als Synonym für diesen formidablen Wein mit Ausnahmecharakter, denn der Betrieb war in den 70er Jahren maßgeblicher Wegbereiter für dessen Siegeszug rund um die Welt. Doch das Familienunternehmen besitzt auch am Gardasee eine herausragende Einzellage: Cento Filari. Hier gedeihen die Reben für den gleichnamigen Lugana, der mit seiner eleganten Art und duftiger Delikatesse zur Spitzengruppe gezählt werden muss. Ihre Weingärten bewirtschaftet die Familie Cesari unter den Prämissen der Nachhaltigkeit, die Anbaumethoden sind zertifiziert. Die erzeugten Weine zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Spagat zwischen modernen Anforderungen und Verwurzelung in der Historie auf spielerische Art meistern. Und auf diese Weise reine Freude in flüssiger Form versprühen.Die Herkunft
Venetien
Venetien spannt sich vom Gardasee bis zur Adria: Moränenhügel, Dolomitenausläufer und Schwemmböden, gemäßigt durch Seen- und Meereswinde. Vielfalt prägt die Region, vom Voralpenrand bis in die Ebene. Valpolicella reicht von kirschfruchtig bis amarone-würzig; Ripasso wirkt füllig und samtig. Soave aus Garganega zeigt Mandel, gelbe Frucht und dezente Mineralität, Lugana ist cremig-frisch mit feiner Säure. Prosecco aus Conegliano-Valdobbiadene überzeugt mit feiner Perlage, floralen Noten, saftiger Birnenfrucht; Cartizze liefert Fülle, Glanz und Länge. Bardolino zeigt leichte rote Kirsche und Gewürze; Garda-Weißweine wirken frisch, kräutrig, salzig, vielseitig zur italienischer Küche.
Die Rebsorte
Corvina Veronese
Corvina Veronese ist ein Synonym für Corvina und wird vor allem in offiziellen Bezeichnungen und Etiketten verwendet, um die geografische Herkunft aus der Provinz Verona hervorzuheben. In Venetien ist es üblich, Rebsorten nach ihrer regionalen Herkunft zu benennen, um Verwechslungen mit gleichnamigen Sorten in anderen Regionen zu vermeiden. Corvina Veronese bezeichnet also dieselbe Rebsorte wie Corvina, die in der Valpolicella-Region für die Herstellung von Weinen wie Amarone, Recioto und Valpolicella Classico verwendet wird. Die Bezeichnung „Veronese“ betont die enge Verbindung der Sorte mit Verona, dem historischen Zentrum des Valpolicella-Weinbaus.