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Produktbeschreibung


Cesaris Amarone „Il Bosco“ – Wucht aus konzentrierten Beeren

Bevor hier überhaupt etwas ins Fass kommt, vergehen Monate. Cesari legt die Beeren für „Il Bosco“ nach der Lese in flache Kisten und lässt sie bis in den Dezember im Fruttaio liegen – einem großen, gut belüfteten Raum, in dem sie langsam eintrocknen. Rund ein Drittel ihres Gewichts verlieren sie dabei, der Saft im Inneren wird dichter und intensiver. Dieses Eintrocknen, das Appassimento, macht aus gewöhnlichen Valpolicella-Trauben einen Amarone: einen kräftigen Roten, der seine Wucht aus den konzentrierten Beeren zieht. Aus denselben getrockneten Trauben kann auch der süße Recioto entstehen – beim Amarone vergärt der Zucker fast vollständig zu Alkohol, übrig bleibt ein trockener Wein mit jenem herben Nachklang, der diesen Typ berühmt gemacht hat.

In der Flasche steckt die klassische Mischung der Region: Corvina Veronese und Corvinone bilden das Gerüst, Rondinella ergänzt sie. Nach der Gärung reift er drei Jahre, davon zwei in Barrique und Tonneau aus Eiche.

Im Glas leuchtet ein tiefes Rubinrot mit granatroten Rändern. Die Nase öffnet sich mit Kirsche und Brombeere, satt und tief, dahinter Schokolade und süße Würze. Am Gaumen ist der Rote mittelschwer bis füllig, warm und samtig in der Textur. Bei aller Konzentration bleibt er fein und elegant. Die dunkle Frucht trägt bis weit in den Abgang, der in einer süß-herben Note ausklingt. Die Gerbstoffe sind weich und fein eingebunden.

„Il Bosco“ gehört zur kalten Jahreszeit und zu ruhigen Abenden, an denen Zeit für ein großes Glas ist. Das ist ein Wein für besondere Gelegenheiten und für Gerichte, die ihm gewachsen sind. Er passt zu geschmortem Rind, zu Wild wie Reh oder Hirsch in dunkler Sauce und zu kräftigem Hartkäse; ein gereifter Monte Veronese aus derselben Gegend wäre eine naheliegende Begleitung. Wer ihn jung öffnet, gibt ihm im Dekanter eine Stunde Luft – mit ein paar Jahren auf der Flasche werden die Frucht weicher und die Würze tiefer.

Produkt Steckbrief


TYP:
Rotwein
LAND:
Italien
JAHRGANG:
2021
REGION:
Venetien
EAN:
8000834311008
GESCHMACK:
Trocken
ALKOHOLGEHALT:
15,5
QUALITÄTSSTUFE:
DOCG
WEIN-STIL:
vollmundig
VERSCHLUSS:
Naturkorken
ANBAUGEBIET:
Valpolicella
ALLERGENE:
enthält Sulfite
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
16 - 18
SPEISEN:
Käse, rotes Fleisch, Wild
REBSORTE:
Corvina Veronese, Rondinella
REBSORTENANTEILE:
Corvina Veronese, Rondinella
AUSBAUART:
Barrique, Eichenholzfass, Flaschenreife
FARBE:
Intensives Rubinrot mit granatfarbenen Reflexen
DUFT:
Typische Aromen von Kirsche, Gewürzen, Kakao und Bittermandel.
SPEISEEMPFEHLUNG:
Perfekt zu hochwertigen Fleischgerichten sowie Wild und Käse.
HERSTELLER/IMPORTEUR:
Gerardo Cesari, Località Sorsei, 3 - 37010 Cavaion Veronese (VR), Italien
AUSBAU:
Bis zu zwei Jahre in französischen Barriques und großen Holzfässern aus slawonischer Eiche. Es folgt eine acht monatige Flaschenreife.
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
Vollmundig und samtig am Gaumen. Jedoch begleitet von warmen komplexen Nuancen, die zugleich delikat und elegant sind.

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Cesari

Verona hat kulturell interessierten Menschen viel zu bieten: Neben einer wunderhübschen Altstadt, den berühmten Opernfestspielen sowie der wunderhübschen Landschaft rund um den nahe gelegenen Gardasee gehört sicher auch der Weinbau in diese Aufzählung. Wohl allen anderen Weinen voran bietet die Region uns Genießenden den roten Amarone und den weißen Lugana. Das Weingut Cesari, gegründet 1936, gehört zu den Pionieren des Amarone und steht beinahe als Synonym für diesen formidablen Wein mit Ausnahmecharakter, denn der Betrieb war in den 70er Jahren maßgeblicher Wegbereiter für dessen Siegeszug rund um die Welt. Doch das Familienunternehmen besitzt auch am Gardasee eine herausragende Einzellage: Cento Filari. Hier gedeihen die Reben für den gleichnamigen Lugana, der mit seiner eleganten Art und duftiger Delikatesse zur Spitzengruppe gezählt werden muss. Ihre Weingärten bewirtschaftet die Familie Cesari unter den Prämissen der Nachhaltigkeit, die Anbaumethoden sind zertifiziert. Die erzeugten Weine zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Spagat zwischen modernen Anforderungen und Verwurzelung in der Historie auf spielerische Art meistern. Und auf diese Weise reine Freude in flüssiger Form versprühen.
Cesari
Venetien

Die Herkunft

Venetien

Venetien spannt sich vom Gardasee bis zur Adria: Moränenhügel, Dolomitenausläufer und Schwemmböden, gemäßigt durch Seen- und Meereswinde. Vielfalt prägt die Region, vom Voralpenrand bis in die Ebene. Valpolicella reicht von kirschfruchtig bis amarone-würzig; Ripasso wirkt füllig und samtig. Soave aus Garganega zeigt Mandel, gelbe Frucht und dezente Mineralität, Lugana ist cremig-frisch mit feiner Säure. Prosecco aus Conegliano-Valdobbiadene überzeugt mit feiner Perlage, floralen Noten, saftiger Birnenfrucht; Cartizze liefert Fülle, Glanz und Länge. Bardolino zeigt leichte rote Kirsche und Gewürze; Garda-Weißweine wirken frisch, kräutrig, salzig, vielseitig zur italienischer Küche.

Die Rebsorte

Corvina Veronese

Corvina Veronese ist ein Synonym für Corvina und wird vor allem in offiziellen Bezeichnungen und Etiketten verwendet, um die geografische Herkunft aus der Provinz Verona hervorzuheben. In Venetien ist es üblich, Rebsorten nach ihrer regionalen Herkunft zu benennen, um Verwechslungen mit gleichnamigen Sorten in anderen Regionen zu vermeiden. Corvina Veronese bezeichnet also dieselbe Rebsorte wie Corvina, die in der Valpolicella-Region für die Herstellung von Weinen wie Amarone, Recioto und Valpolicella Classico verwendet wird. Die Bezeichnung „Veronese“ betont die enge Verbindung der Sorte mit Verona, dem historischen Zentrum des Valpolicella-Weinbaus.

Corvina Veronese