Torre del Falco Nero di Troia Puglia IGT 2021
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Produktbeschreibung
Hausrebe aus Corato, sortenrein im Glas
Torreventos Torre del Falco kommt aus Corato, mitten in der Murgia nördlich von Bari. Nero di Troia ist hier die Hausrebe und prägt die Rotweine der Gegend mit Pfeffer- und Veilchennoten.
Sortenrein gekeltert aus 100 Prozent Nero di Troia. Der Ausbau erfolgt über zehn Monate im Edelstahltank, gefolgt von zwei Monaten Flaschenreife – ohne Holzeinsatz, damit die Frucht im Vordergrund bleibt.
Im Glas zeigt sich ein tiefes Rubinrot mit purpurnen Rändern. In der Nase rote Beeren, vor allem Himbeere und Heidelbeere, dazu Thymian und Rosmarin. Klar konturiert und nicht marmeladig.
Am Gaumen weich, fast cremig, getragen von frischer Säure und feinkörnigem Tannin. Der Abgang läuft lang aus und nimmt die kräutrige Linie aus der Nase noch einmal mit.
Auf dem Esstisch ein verlässlicher Begleiter für vieles, was kräftig und mediterran gekocht ist. Klassisch zu Lammkoteletts vom Rost, zu einem Rind-Ragù über Orecchiette oder einer langsam geschmorten Wildschwein-Bolognese. Auch zu gegrillten Auberginen mit Pecorino oder einer Pizza mit Salsiccia macht er eine gute Figur. Ein Rotwein für den Mittwochabend, der nichts zu beweisen hat und trotzdem mehr liefert, als man von einem Apulier ohne Allüren erwartet.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
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Torrevento
Der Weinbau in Apulien ist untrennbar mit dem Namen Torrevento verbunden. Der Familienbetrieb mit Sitz am Fuß des Castel del Monte gilt als eine der prägenden Stimmen der Region – nicht zuletzt dank Francesco Liantonio. Bereits in den 1990er-Jahren entschied er sich bewusst gegen den Trend internationaler Rebsorten und setzte auf das, was Apulien einzigartig macht: seine autochthonen Reben.
In einem alten Alfa Romeo reiste Liantonio durch die Weinberge der Murgia, um alte Rebstöcke zu sichern und neu anzupflanzen – Bombino Bianco, Verdeca, Fiano, Bombino Nero, Aglianico, Nero di Troia und Primitivo. Ziel war es, die Vielfalt des regionalen Sortenspiegels zu erhalten – und daraus authentische Weine zu erzeugen, die Charakter zeigen, statt sich dem internationalen Einheitsgeschmack anzupassen.
Heute steht Torrevento für Weine mit Herkunft, Tiefe und Handschrift – gewachsen auf kargem Kalksteinboden, verarbeitet mit Sorgfalt und nach klaren Prinzipien nachhaltiger Bewirtschaftung.
Die Herkunft
Apulien
Apulien bildet den Absatz Italiens: viel Sonne, Kalkböden, Meeresbrisen und weite Ebenen mit Olivenhainen prägen das Landschaftsbild zwischen Adria und Ionischem Meer. Das Klima liefert zuverlässige Reife. Weinstile: saftig, fruchtbetont, mit mediterraner Würze. Primitivo bringt dunkle Beeren, weiche Tannine und moderate Säure; Negroamaro wirkt herzhafter, mit Kräutern und etwas Lakritz. Nero di Troia sorgt für Struktur und Pfeffer. Rosato ist kräftig, trocken, oft kirschig; Verdeca und Fiano spenden zitrische Frische. Viele Weine zeigen einen Hauch Salz, Kräuter der Macchia, bleiben zugänglich, harmonieren hervorragend mit Pasta, würzigen Grillgerichten.
Die Rebsorte
Nero di Troia
Heimisch im Norden Apuliens rund um die Alta Murgia und Castel del Monte. Kühle Winde vom Adriaraum, Kalk- und steinige Böden bringen straffe, langlebige Rotweine. Im Duft Schwarzkirsche, Pflaume, Veilchen, Pfeffer, oft Graphit und eine balsamische Spur. Am Gaumen mittel bis kräftig, mit frischer bis mittlerer Säure, festem, feinkörnigem Tannin und geradliniger Struktur; in guten Lagen erstaunliche Eleganz und Tiefe. Ausbau vom Edelstahl für klare Frucht bis zu großem Holz oder dezentem Barrique für Würze und Politur. Reinsortig in Castel del Monte Nero di Troia; in Cuvées gibt er Rückgrat. Passt zu Lamm, Rind, Ragù, gegrillter Aubergine und gereiftem Pecorino. Servieren bei 15–17 °C; gute Exemplare reifen fünf bis zehn Jahre.