Prosecco Spumante Superiore Conegliano Valdobbiadene Brut DOCG
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Produktbeschreibung
Pontes Prosecco Superiore aus dem DOCG-Herzland Conegliano Valdobbiadene
Conegliano Valdobbiadene ist die Spitzenregion des italienischen Prosecco — eine hügelige Landschaft im Veneto, fünfzig Kilometer nördlich von Venedig, seit 2009 mit dem DOCG-Status versehen und damit auf dem höchsten Rang des italienischen Herkunftsrechts angekommen. Aus dieser Zone beziehen die Viticoltori Ponte die Glera-Trauben für ihren Prosecco Superiore Brut, das klassische Format ihrer Schaumweinlinie. Die roten Sandstein- und Kieshügel der Region geben dem Wein eine mineralische Grundierung, die sich schon in der Nase ankündigt und ihn von einfacheren Prosecco DOC abhebt.
Im Glas funkelt der Wein brillant strohgelb, durchsetzt mit zarten kupferfarbenen Reflexen. Die Perlage ist fein und beständig, kein hastiges Aufbrausen, sondern ein gleichmäßiger Aufstieg, der den Schluck über die volle Länge trägt. Die Nase öffnet sich klassisch nach Glera: weiße Frucht im Vordergrund, deutlich Birne und reifer Pfirsich, dahinter knackiger Apfel und feine Zitrusnuancen. Dazu blumige Andeutungen, die in Richtung Akazie und weißer Blüten gehen. Am Gaumen zeigt sich der Prosecco fruchtgeführt und frisch, mit einer seidigen Cremigkeit der Kohlensäure und einer lebhaften Säure, die dem Brut-Stil seine Spannung verleiht. Mit zehn Gramm Restzucker liegt er am unteren Ende der Brut-Skala — die Frucht steht klar im Bild, ohne süßlichen Eindruck zu hinterlassen. Im Abgang bleibt ein steiniger Anklang lange präsent und gibt dem Wein die Länge, die man von einem DOCG erwarten darf.
Ausgebaut wird der Brut nach dem Charmat-Verfahren: Die zweite Gärung läuft in druckfesten Edelstahltanks ab, anders als beim Champagner, der in der Flasche reift. Diese Methode bewahrt die primäre Fruchtaromatik der Glera und gibt ihren weißfruchtig-blumigen Charakter klar wieder. Frucht und Trinkfreude stehen im Vordergrund; tiefere Hefe- und Reifearomen entstehen in diesem Verfahren nicht in dem Maß, wie es flaschenvergorene Schaumweine ausbilden.
Auf dem Tisch zeigt sich der Brut DOCG vielseitig. Als Aperitif macht er den Auftakt für entspannte Abende, gerne mit Antipasti wie Mortadella aus Bologna, Stracciatella oder in Öl eingelegter Trüffelaubergine. Bei Tisch passt er zu Frittiertem aus dem Mittelmeer — Frittura di paranza, knusprige Calamari, Sardellen in Polenta — und zu rohem Fisch wie Crudo di Mare oder einem Sushi-Abend, bei dem die fein verteilte Kohlensäure den Reissalat angenehm begleitet. Auch ein Risotto mit Spargel oder gedämpfter Wolfsbarsch mit Kräutern profitieren von seiner Säurefrische, die das Hauptgericht stützt, ohne es zu überlagern.
Was diesen Wein von einem einfachen Prosecco DOC unterscheidet, lässt sich an der Perlage und der aromatischen Tiefe ablesen. Die DOCG-Klassifikation umfasst eine engere Herkunftsbezeichnung sowie strengere Vorgaben bei Traubenauslese und Verarbeitung. Wer Prosecco bislang vor allem in seiner gefälligen Extra-Dry-Variante kennt, findet hier das trockenere Pendant — mit feinerer Perlage, mehr Säurespannung und längerem Atem.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
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Viticoltori Ponte
Wir schreiben das Jahr 1948, das den kleinen Beginn von etwas Großem markiert. Denn im Veneto in Italiens Norden finden sich 14 Weinbauern zusammen, um einen gemeinsam gehegten Traum in die Wirklichkeit zu transportieren.
Ihre Vision sieht vor, feine, jedoch gleichzeitig leicht zugängliche Weine zu erzeugen, die tollen Trinkgenuss für jede Gelegenheit bieten sollen. So lautet das Motto der Pioniere folgerichtig: „Es gibt nichts Spezielleres als die Vorzüglichkeit der Einfachheit.“ Neben Stillweinen spielt von Beginn an auch alles Prickelnde eine zentrale Rolle in den Überlegungen der kleinen Kooperative.
Damals haben die Gründer der Viticoltori Ponte nicht ahnen können, welch eine Dynamik ihre Idee in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickeln sollte.
Aus dem provisorischen Zusammenschluss ist ein bedeutendes Unternehmen mit zahlreichen gleichgesinnten Mitgliedern geworden. Und die Viticoltori Ponte gelten heute als ausgemachte Spezialisten vor allem für Prosecco, sowohl in der Version des perlenden Frizzante wie auch in der Form des schäumenden Prosecco Spumante.
Die Herkunft
Venetien
Venetien spannt sich vom Gardasee bis zur Adria: Moränenhügel, Dolomitenausläufer und Schwemmböden, gemäßigt durch Seen- und Meereswinde. Vielfalt prägt die Region, vom Voralpenrand bis in die Ebene. Valpolicella reicht von kirschfruchtig bis amarone-würzig; Ripasso wirkt füllig und samtig. Soave aus Garganega zeigt Mandel, gelbe Frucht und dezente Mineralität, Lugana ist cremig-frisch mit feiner Säure. Prosecco aus Conegliano-Valdobbiadene überzeugt mit feiner Perlage, floralen Noten, saftiger Birnenfrucht; Cartizze liefert Fülle, Glanz und Länge. Bardolino zeigt leichte rote Kirsche und Gewürze; Garda-Weißweine wirken frisch, kräutrig, salzig, vielseitig zur italienischer Küche.
Die Rebsorte
Glera
Glera ist die zentrale weiße Rebsorte für Prosecco: v. a. Prosecco DOC sowie die Hügellagen Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG und Asolo Prosecco DOCG. Leicht aromatisch, mit hoher Frische, moderatem Alkohol und zarter Textur. Typische Noten: grüner/gelber Apfel, Birne, weiße Blüten (Akazie), Zitrus, gelegentlich Kräuter und feine Mandel. Ausbau überwiegend im Tankverfahren (Martinotti/Charmat) für Fruchtklarheit; traditionell auch col fondo (Flaschengärung auf der Hefe, naturtrüb). Stile: Spumante (feinere, anhaltende Perlage) und Frizzante; Dosagen von Extra Brut/Brut (knackig, trocken) bis Extra Dry/Dry (fruchtiger, leicht süßer wirkend). Seit 2020 auch Prosecco DOC Rosé (mit Pinot Nero). „Millesimato“ kennzeichnet Jahrgangsabfüllungen. Foodpairing: Aperitivo, fritti misti, Meeresfrüchte, Sushi, Caprese, leichte Pasta/Salate; Brut zu salzig-fettigen Snacks, Extra Dry zu milder Schärfe. Servieren bei 6–8 °C; jung trinken (1–2 Jahre) für maximale Frische.