Gentile Casarecce Pasta di Gragnano IGP
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Produktbeschreibung
Casarecce aus Gragnano, der Pastastadt bei Neapel
Casarecce heißt so viel wie hausgemacht. Die Form stammt ursprünglich aus Sizilien: ein schmaler Teigstreifen, der sich zu einer kurzen, S-förmigen Rolle mit offenem Längsschlitz einrollt. Gefertigt wird diese Pasta in Gragnano, rund 30 Kilometer südöstlich von Neapel. Der Ort trägt den Beinamen Città della Pasta und stellt seit dem 16. Jahrhundert Hartweizennudeln her. Pastificio Gentile produziert dort seit dem 19. Jahrhundert, im Tal der Mühlen, der Valle dei Mulini.
Geschmack und Biss
Zwei Zutaten, mehr nicht: italienischer Hartweizengrieß und Wasser aus dem Gebiet von Gragnano. Die Pasta bringt einen deutlichen, herzhaft-würzigen Hartweizenton mit, bleibt nach dem Kochen fest und elastisch und klebt nicht zusammen. Ihre Oberfläche ist rau und porös, Rillen und Längsschlitz nehmen Sauce regelrecht auf.
Bronzegezogen und langsam getrocknet
Pasta di Gragnano IGP war im Oktober 2013 die erste Pasta mit EU-weit geschützter Herkunftsangabe. Das Disziplinar gibt vor, wie gearbeitet wird: Der Teig wird durch Bronzeformen gepresst, was die raue Oberfläche erzeugt, danach trocknet die Pasta je nach Format bei 40 bis 85 Grad über 4 bis 60 Stunden. Hergestellt werden darf ausschließlich im Gemeindegebiet Gragnano.
Dazu passt
Klassisch zu Casarecce: Pesto alla trapanese aus Tomaten, Mandeln, Basilikum, Knoblauch und Olivenöl. Ebenso gut funktionieren Pasta alla Norma mit Auberginen, Ricotta-Tomaten-Saucen, Pistazienpesto oder ein kräftiges Tomatenragù. Je stückiger die Sauce, desto mehr spielt die Form ihre Stärke aus. Die Kochzeit entnehmen Sie bitte der Packungsangabe.
Im Glas begleitet ein frischer, trockener Weißwein mit Säure das Pesto, etwa ein Vermentino. Zu tomatenbasierten Zubereitungen passt ein mittelkräftiger italienischer Rotwein mit weichen Tanninen, etwa Sangiovese. Lagern Sie die Pasta trocken, kühl und dunkel.
Pflichtangaben
Enthaltene Allergene: glutenhaltiges Getreide
Zutaten: italienischer Hartweizengrieß, Wasser
| Nährwertangaben (pro 100 g): | |
| Energie | 1460kJ / 336kcal |
| Fett | 1,5 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0,5 g |
| Kohlenhydrate | 69 g |
| davon Zucker | 4 g |
| Eiweiß | 14 g |
| Salz | <0,01 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
Produkt Steckbrief
TYP:
REGION:
ALLERGENE:
ZUTATEN:
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Beste Nudeln Ever
Ich liebe Pasta, mit Butter, Mit Parmesan, mit Tomatensoße. Eine solche Pasta, habe ich vorher noch nie gegessen. Hier ist die Pasta nicht nur Begleiter, sondern Hauptdarsteller. Man schmeckt richtig etwas. Pasta 2.0 !
Pastificio Gentile
Pastificio Gentile steht für Pasta aus Kampanien mit Herkunft in Gragnano. Der Betrieb entstand 1876 in der „Città della Pasta“. Heute führt die Familie Zampino das Haus, seit den 1980er-Jahren im Besitz der Marke. Der Standort zwischen Golf von Neapel und Monti Lattari liefert das, was Gragnano berühmt machte: reines Quellwasser und ein feuchter, windreicher Luftstrom – ideal für schonendes Trocknen.
Im Werk läuft alles handwerklich gedacht. Der Teig entsteht aus vollständig rückverfolgbarem Hartweizen aus Süditalien, gemahlen von Partnern in Apulien. Alle Formen werden durch Bronzen gezogen. Getrocknet wird nach dem „Metodo Cirillo“: langsam, mit zirkulierender Warmluft, über drei bis vier Tage. So bleibt die Struktur dicht und die Oberfläche aufnahmefähig.
Pastificio Gentile konzentriert sich auf klare Prinzipien: wenige Zutaten, saubere Prozesse, Kontrolle jeder Charge. Die Linie „Pasta di Gragnano IGP“ knüpft an das offizielle Pflichtenheft an. Führungen vor Ort sind zeitweise buchbar. Wer Präzision und Herkunft sucht, findet bei Pastificio Gentile verlässlich gemachte Pasta aus Gragnano.
Die Herkunft
Kampanien
Kampanien liegt zwischen Tyrrhenischem Meer und Apennin; Vulkanasche, Tuff und Kalk prägen die Böden, steile Hänge um den Vesuv. Meeresbrisen und Höhenlagen kühlen die Sommer, große Tag-Nacht-Unterschiede fördern Aroma. Weinstile: mineralisch, tief, mit klarer Säure. Aglianico (Taurasi) zeigt dunkle Frucht, Veilchen, Rauch und straffes Tannin. Fiano di Avellino wirkt nussig, kräutrig, zitrisch und lang; Greco di Tufo ist druckvoll, steinig, salzig. Falanghina bringt florale Leichtigkeit. Auch Passito und feine Schaumweine entstehen in kühleren Zonen. Küche mit fritti, Fisch und Büffelmozzarella findet präzise, druckvolle Begleiter hier.