Champagner Hommage à Gaston Burtin Brut
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Produktbeschreibung
Ein Brut aus fünfzig Crus, geprägt von Meunier
1933 gründete Gaston Burtin in Épernay sein Champagnerhaus und baute es gemeinsam mit den Winzern der Umgebung auf. Die Cuvée, die seinen Namen trägt, ging jahrzehntelang ausschließlich an diese Partner, als Dank für ihre Trauben. Inzwischen ist sie nicht mehr diesem Kreis vorbehalten.
Die Trauben kommen aus fünfzig Gemeinden, verteilt über die Montagne de Reims, die Vallée de la Marne, die Côte des Blancs und die Côte des Bar. Viele der Winzerpartner liefern seit Jahrzehnten und bewirtschaften ihre Lagen nachhaltig. Insgesamt stehen dem Kellermeister über hundert Crus zur Auswahl, darunter Premiers und Grands Crus. Gepresst wird in mehr als zweihundert Keltern nahe den Parzellen, damit zwischen Lese und Presse möglichst wenig Zeit vergeht. Meunier stellt den größten Anteil, dahinter folgen Chardonnay und Pinot Noir. Diese Gewichtung wählt Maison Burtin bewusst, weil die Rebsorte reife Frucht in die Assemblage bringt. Auf die malolaktische Gärung wird verzichtet.
Unter dem Château des Archers, dem Sitz des Hauses seit 1958, verlaufen fünfzehn Kilometer Keller aus Ziegel und Kreide, dreißig Meter unter Épernay. Dort reift der Brut mindestens drei Jahre. Knapp die Hälfte der Assemblage stammt aus Reserveweinen einer Solera, die das Haus fortlaufend weiterführt.
James Suckling vergab 92 Punkte, die Decanter World Wine Awards 2024 kamen auf 90 Punkte. Dazu Gold bei Mundus Vini und Silber im Prix Plaisir 2024 von bettane+desseauve.
Verkostungsnotiz
Helles, glänzendes Gelb mit silbrigem Schimmer, die Perlage bleibt fein und hält lange an. In der Nase reifer Pfirsich und Aprikose, darunter Brioche. Am Gaumen setzen sich die Steinfrüchte fort, begleitet von einer honigartigen Note. Die Säure bleibt straff, der Körper eher schlank, der Nachhall trocken mit leicht bitterem Zug.
Als Apéritif kommt er allein aus, zu Rillettes vom Räucherfisch auf geröstetem Brot oder kleinem Käsegebäck ebenso. Am Tisch bleibt er beweglich und begleitet gebratene Jakobsmuscheln, Geflügel in heller Sauce oder einen milden Hartkäse.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
SÄURE:
TYP:
LAND:
RESTZUCKER:
REGION:
GESCHMACK:
ALKOHOLGEHALT:
AUSBAU:
SPEISEN:
AUSBAUART:
VERSCHLUSS:
ALLERGENE:
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
REBSORTE:
REBSORTENANTEILE:
SPEISEEMPFEHLUNG:
FARBE:
HERSTELLER/IMPORTEUR:
AUSZEICHNUNGEN:
DUFT:
AUSZEICHNUNGEN (BEWERTUNG):
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
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Maison Burtin
Als Gaston Burtin 1933 in Épernay sein Champagnerhaus gründete, besaß er keinen einzigen Hektar Rebfläche, dafür ein Gespür für gute Trauben und die Gabe, Winzer für sich einzunehmen. Für genau diese Partner ließ er später eine eigene Cuvée abfüllen: mit seinem Namen auf dem Etikett, nie im Handel, jahrzehntelang einem kleinen Kreis vorbehalten. Erst 2022 öffnete die Maison, die seit 1958 im Château des Archers mit ihren fünfzehn Kilometern Kreidekellern sitzt, diese Auswahl für ein breiteres Publikum. Der Stil ist geblieben: kein biologischer Säureabbau, dafür zitrische Spannung, eine perpetuelle Reserve nach Solera-Prinzip und ein hoher Meunier-Anteil für saftige Frucht.Die Herkunft
Champagne
Die Champagne ist kühl und kalkreich; Kreide speichert Wasser, reflektiert Licht und liefert Spannung. Lagen reichen von Montagne de Reims und Vallée de la Marne bis Côte des Blancs, Aube. Grenzwertiges Klima begünstigt feine Grundweine. Stil: druckvoll, straff, feinperlig, langlebig. Chardonnay bringt Zitrus, Kreide, Länge; Pinot Noir rote Frucht und Struktur; Meunier Fülle. Ausbau reicht von brut nature bis gereift mit Brioche und Nuss. Terroir-Cuvées und Jahrgänge zeigen Tiefe, Präzision, salzige Mineralität. Blanc de Blancs wirkt schlanker, zitrischer; Blanc de Noirs zeigt Fülle, Würze, Kraft. dauerhaft.
Die Rebsorte
Chardonnay
Chardonnay stammt aus Burgund und ist heute weltweit verbreitet. In Italien steht er vor allem in Trentino-Südtirol, Friaul, Piemont, Toskana und Sizilien – still oder als Basis für Metodo Classico in Trentodoc und Franciacorta. Die Sorte reift mittel bis früh, passt sich Böden und Klima stark an. Profil (still, trocken): Zitrone, grüner/gelber Apfel, Birne, je nach Reife Pfirsich, dazu Kreide/Stein, gelegentlich Nuss. BSA (Malolaktik) bringt Cremigkeit, Holz (meist Barrique) Noten von Vanille, Toast, Brioche; ohne Holz wirkt er geradlinig, mineralischer. Am Gaumen mittel bis kräftig, gute Säure, klare Struktur; Lagerung auf der Feinhefe erhöht Textur. Schaumwein zeigt Zitrus, Apfel, Hefegebäck, feine Perlage. Foodpairing: Fisch/Meeresfrüchte, Geflügel, Risotto, cremige Saucen; die barriquebetonte Variante passt zu Kalb, Schwein, gereiftem Käse. Servieren: still 9–12 °C, kräftig/holzig 12–14 °C; viele Qualitäten reifen 5–10+ Jahre.