Champagner Hommage à Gaston Burtin Rosé
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Produktbeschreibung
Rosé von Maison Burtin aus Épernay
Aus über hundert Crus, mit denen das Haus arbeitet, kommen für diesen Rosé nur zehn Gemeinden infrage, ausgewählt nach ihrer fruchtbetonten Art. Ein kleiner Teil der Ernte wird als Rotwein ausgebaut und dem Verschnitt zugegeben. Daher das Himbeerrosa im Glas.
Meunier bestimmt die Zusammensetzung, Chardonnay und Pinot Noir treten dahinter zurück. Auf diese Rebsorte setzt Maison Burtin seit den Anfängen unter Gaston Burtin, der sein Geschäft 1933 mit den Winzerfamilien der Umgebung aufbaute. Sie bringt die rote Beerenfrucht mit, Chardonnay hält die Säure aufrecht. Ein Fünftel der Assemblage stammt aus einer Reserve, die das Haus über Jahrgänge hinweg fortschreibt, statt sie jedes Jahr neu anzusetzen. Der biologische Säureabbau bleibt aus, wie bei allen Cuvées des Hauses.
Unter dem Château des Archers reicht das Kellersystem über neun Ebenen. Dort herrschen konstant dreizehn Grad, unabhängig von der Jahreszeit. Der Rosé liegt mindestens drei Jahre in diesen Gängen, bevor er das Haus verlässt.
James Suckling bewertete ihn mit 90 Punkten, beim Prix Plaisir 2024 von bettane+desseauve erhielt er Gold.
Verkostungsnotiz
Kräftiges Rosarot mit rubinfarbenen Reflexen, die Perlage fein und anhaltend. Der Duft beginnt floral mit Rosenblatt, dahinter liegen Himbeere und eine Note von Erdbeercreme. Am Gaumen wirkt er lebhaft und intensiv, fleischige rote Frucht bestimmt den Verlauf, darüber legt sich ein cremiger Zug. Das Finale bleibt lang.
Gut zu Hähnchenfilet mit Zitronengras und Paprika, zu Lammcurry oder zu Doradentatar mit Zitrone, Avocado und Chili. Auch als Apéritif zu kleinen Vorspeisen mit Schärfe.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
SÄURE:
RESTZUCKER:
TYP:
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ALKOHOLGEHALT:
AUSBAU:
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VERSCHLUSS:
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EMPF. TRINKTEMPERATUR:
REBSORTE:
AUSZEICHNUNGEN:
REBSORTENANTEILE:
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AUSZEICHNUNGEN (BEWERTUNG):
DUFT:
SPEISEEMPFEHLUNG:
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
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Maison Burtin
Als Gaston Burtin 1933 in Épernay sein Champagnerhaus gründete, besaß er keinen einzigen Hektar Rebfläche, dafür ein Gespür für gute Trauben und die Gabe, Winzer für sich einzunehmen. Für genau diese Partner ließ er später eine eigene Cuvée abfüllen: mit seinem Namen auf dem Etikett, nie im Handel, jahrzehntelang einem kleinen Kreis vorbehalten. Erst 2022 öffnete die Maison, die seit 1958 im Château des Archers mit ihren fünfzehn Kilometern Kreidekellern sitzt, diese Auswahl für ein breiteres Publikum. Der Stil ist geblieben: kein biologischer Säureabbau, dafür zitrische Spannung, eine perpetuelle Reserve nach Solera-Prinzip und ein hoher Meunier-Anteil für saftige Frucht.Die Herkunft
Champagne
Die Champagne ist kühl und kalkreich; Kreide speichert Wasser, reflektiert Licht und liefert Spannung. Lagen reichen von Montagne de Reims und Vallée de la Marne bis Côte des Blancs, Aube. Grenzwertiges Klima begünstigt feine Grundweine. Stil: druckvoll, straff, feinperlig, langlebig. Chardonnay bringt Zitrus, Kreide, Länge; Pinot Noir rote Frucht und Struktur; Meunier Fülle. Ausbau reicht von brut nature bis gereift mit Brioche und Nuss. Terroir-Cuvées und Jahrgänge zeigen Tiefe, Präzision, salzige Mineralität. Blanc de Blancs wirkt schlanker, zitrischer; Blanc de Noirs zeigt Fülle, Würze, Kraft. dauerhaft.
Die Rebsorte
Chardonnay
Chardonnay stammt aus Burgund und ist heute weltweit verbreitet. In Italien steht er vor allem in Trentino-Südtirol, Friaul, Piemont, Toskana und Sizilien – still oder als Basis für Metodo Classico in Trentodoc und Franciacorta. Die Sorte reift mittel bis früh, passt sich Böden und Klima stark an. Profil (still, trocken): Zitrone, grüner/gelber Apfel, Birne, je nach Reife Pfirsich, dazu Kreide/Stein, gelegentlich Nuss. BSA (Malolaktik) bringt Cremigkeit, Holz (meist Barrique) Noten von Vanille, Toast, Brioche; ohne Holz wirkt er geradlinig, mineralischer. Am Gaumen mittel bis kräftig, gute Säure, klare Struktur; Lagerung auf der Feinhefe erhöht Textur. Schaumwein zeigt Zitrus, Apfel, Hefegebäck, feine Perlage. Foodpairing: Fisch/Meeresfrüchte, Geflügel, Risotto, cremige Saucen; die barriquebetonte Variante passt zu Kalb, Schwein, gereiftem Käse. Servieren: still 9–12 °C, kräftig/holzig 12–14 °C; viele Qualitäten reifen 5–10+ Jahre.