Costacalda Custoza DOC 2023
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Produktbeschreibung
COSTACALDA Custoza DOC 2023
Custoza ist so etwas wie der entspannte Nachbar vom großen Gardasee-Weißwein Lugana – weniger bekannt, aber mit einem ganz eigenen Charme. Cantina di Negrar setzt für den Costacalda auf Trebbiano und Garganega als tragende Säulen, ergänzt um einen Anteil Fernanda. Die sandigen, kalkhaltigen Böden westlich des Gardasees geben der Cuvée eine schöne mineralische Grundierung.
Im Glas leuchtet ein klares Strohgelb mit grünlichen Reflexen. Die Nase empfängt mit weißen Blüten – Holunder, ein Hauch Akazienblüte – und einer dezent würzigen Note, die neugierig macht.
Am Gaumen überrascht der Costacalda mit delikater Struktur. Da ist Frucht, klar, aber auch eine feine Würze und im Abgang eine zarte Bitternote, fast wie Mandelhaut. Diese leichte Herbe gibt dem Wein Grip und verhindert, dass er ins Gefällige abdriftet. Frisch, schlank, trinkanimierend.
Passt wunderbar zu gegrilltem Fisch mit Kräutern oder als Aperitif an einem warmen Abend, wenn der erste Schluck am meisten zählt.
Produkt Steckbrief
LAND:
TYP:
JAHRGANG:
RESTZUCKER:
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GESCHMACK:
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EMPF. TRINKTEMPERATUR:
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GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
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Cantina di Negrar
Die Cantina di Negrar ist eine seit den frühen 1930ern aktive Winzerkooperative bei Verona. Als „Gärtner des Territoriums“ arbeitet sie konsequent nachhaltig: Pestizidreduktion, Begrünung, Blühstreifen und Schutz von rund 40 autochthonen Rebsorten (u. a. Corvina, Corvinone, Rondinella, Oseleta). Zwischen Reben wechseln sich Kirschbäume und Olivenhaine mit Trockensteinmauern (marogne) ab; erzogen wird häufig in der Pergola veronese. Die „Weinwirtschaft“ kürte Negrar 2022 bereits zum fünften Mal zur besten italienischen Genossenschaft – Ausdruck verlässlicher Qualität und eines starken Preis-Genuss-Verhältnisses.
Die Herkunft
Venetien
Venetien spannt sich vom Gardasee bis zur Adria: Moränenhügel, Dolomitenausläufer und Schwemmböden, gemäßigt durch Seen- und Meereswinde. Vielfalt prägt die Region, vom Voralpenrand bis in die Ebene. Valpolicella reicht von kirschfruchtig bis amarone-würzig; Ripasso wirkt füllig und samtig. Soave aus Garganega zeigt Mandel, gelbe Frucht und dezente Mineralität, Lugana ist cremig-frisch mit feiner Säure. Prosecco aus Conegliano-Valdobbiadene überzeugt mit feiner Perlage, floralen Noten, saftiger Birnenfrucht; Cartizze liefert Fülle, Glanz und Länge. Bardolino zeigt leichte rote Kirsche und Gewürze; Garda-Weißweine wirken frisch, kräutrig, salzig, vielseitig zur italienischer Küche.
Die Rebsorte
Garganega
Garganega ist die zentrale weiße Rebsorte für Soave (Classico, Superiore) und Gambellara. Sie reift spät, liebt vulkanische/kalke Kalk- und Basaltböden der Hügel um Soave und zeigt bei gezügeltem Ertrag viel Textur und Feinheit. Profil: Zitrone, gelber Apfel, weiße Blüten, Mandel/Mandelschale, oft kräutrig-salzige Mineralität; Säure moderat, der Phenolik-Grip trägt. Stil reicht von geradlinig-frisch (Edelstahl, Feinhefe) bis komplex (alte Reben, Teilholz). Recioto di Soave bringt süße, getrocknete Frucht mit Honig. Foodpairing: frittierte Meeresfrüchte, Risotto (z. B. mit Kräutern), gegrillter Fisch, weißes Fleisch, jung gereifter Käse. Servieren bei 9–11 °C; gute Lagen reifen 5–8+ Jahre.