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Produktbeschreibung


Kirschfrucht und Pfefferwürze

Montepulciano und Sangiovese teilen sich in den Marken seit jeher die Weinberge – und in den meisten Rosso Piceno auch die Flasche. Das hat handfeste geschmackliche Gründe: Die beiden Rebsorten ergänzen sich, als hätte man sie füreinander erfunden. Im Colle Ambro von Garofoli stehen sie im Verhältnis 70 zu 30, und der Montepulciano gibt klar den Ton an.

Wer Montepulciano nur als einfachen Tischwein aus den Abruzzen kennt, darf sich hier auf eine andere Seite der Rebsorte einstellen. In den Marken bringt sie eine dichtere Aromatik mit, mehr Substanz, mehr Gerbstoff. Der Sangiovese-Anteil wirkt als Korrektiv: Seine lebhafte Säure gibt dem Wein Frische und Trinkfluss, die reiner Montepulciano in dieser Preisklasse selten mitbringt.

Die lehmhaltigen Hügelböden geben dem Wein seine feste Grundstruktur. Nach der Gärung reift der Colle Ambro rund ein Jahr in großen Eichenfässern – den traditionellen Botti, die sanfter arbeiten als kleine Barriques. Sie runden den Wein ab und verleihen ihm Geschmeidigkeit, ohne Röst- oder Vanillearomen in den Vordergrund zu schieben.

Im Glas ein tiefes, sattes Rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase zeigt reife Kirschen und Pflaumen, schwarzen Pfeffer und einen Anflug Lakritze. Getrocknete Kräuter schwingen im Hintergrund mit. Eher herb-würzig als marmeladig. Mit etwas Luft gewinnen die Kräuternoten an Kontur.

Am Gaumen vollmundig und weich. Die Tannine sind feinkörnig und dezent. Die Säure ist nahtlos eingebunden und gibt Zug, sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Fülle frisch bleibt. Geschmeidige, runde Textur. Im Abgang Kirsch- und Pflaumentöne mit einer leisen Pfefferwürze, mittellanger Nachhall, trocken und sauber.

Wer den Colle Ambro ein paar Jahre legen möchte: Die Tannine schleifen sich mit der Zeit weiter ab, die Aromen weichen erdigen, ledrigen Tönen. Nach drei bis sechs Jahren verändert sich der Ausdruck deutlich.

Am Tisch passt er zu allem, was herzhaft und kräftig ist – Schmorgerichte, Ragù, gegrilltes Fleisch, reifer Käse. Ein solider Roter für den Abend, den man öffnet, wenn man sich nicht den Kopf darüber zerbrechen will, welche Flasche zum Essen passt.

Produkt Steckbrief


TYP:
Rotwein
LAND:
Italien
JAHRGANG:
2022
REGION:
Marken
AUSBAU:
Holzfass
EAN:
8004375000353
GESCHMACK:
Trocken
ALKOHOLGEHALT:
13,5
AUSBAUART:
Holzfass
QUALITÄTSSTUFE:
DOC
VERSCHLUSS:
Naturkorken
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
18
ALLERGENE:
enthält Sulfite
REBSORTE:
Montepulciano, Sangiovese
WEIN-STIL:
komplex, kraftvoll, vollmundig, würzig
REBSORTENANTEILE:
70% Montepulciano 30% Sangiovese
FARBE:
Intensives Rubinrot mit purpurfarbenen Reflexen.
SPEISEN:
Gegrilltes, helles Fleisch, Käse, rotes Fleisch
HERSTELLER/IMPORTEUR:
Casa Vinicola G. Garofoli Spa, Via Arno 9 60025 Loreto ( AN ), Italien
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
Würzig, vollmundig, warm, auch generös ausladend mit leichtem Tanninhauch.
DUFT:
Breitgefächertes Bouquet, persistente rote Früchte, Anklänge an Weichseln und getrocknete Zwetschgen sowie Nuancen frischer Lakritze.
SPEISEEMPFEHLUNG:
Perfekter Begleiter zu gut gewürzten Zwischengängen und Gerichten aus hellem oder rotem Fleisch, speziell wenn auf Holzkohle gegrillt wird.

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Garofoli

Garofoli steht für präzise Weine aus den Marken, zwischen Adriaküste und Apennin. Im Fokus: Verdicchio dei Castelli di Jesi – von frischen, stahlvergorenen Abfüllungen bis zu selektierten Lagenweinen mit langem Hefelager. Typisch sind Zitrus, gelber Apfel, Kräuter und die feine Mandelnote; die besten Verdicchio reifen überraschend gut und zeigen mit Zeit mehr Tiefe und Salzspur. 

Zweite Säule ist Rosso Conero aus Montepulciano: dunkle Kirsche, Veilchen, etwas Graphit, straffe, doch reife Tannine. Im Weinberg setzt Garofoli auf sorgfältige Lese, Ertragsdisziplin und naturnahe Bewirtschaftung; im Keller dominieren Edelstahl für Klarheit, große Fässer oder behutsames Barrique für Struktur. Auch traditionelle Metodo-Classico-Schaumweine auf Verdicchio-Basis gehören zur Handschrift. Kulinarisch sind die Weine ideale Partner zu Brodetto, gegrilltem Fisch, Oliven all’Ascolana, Geflügel und kurzgebratenem Rind. Ergebnis: klare Herkunft, saubere Frucht, verlässliche Qualität.

Garofoli
Marken

Die Herkunft

Marken

Die Marken liegen an der Adria: Hügel, Kalk und Ton, kontinentale Winde treffen auf maritime Frische; Weinberge folgen Flusstälern und Rücken. Stil: geradlinig, klar, essensnah. Verdicchio dei Castelli di Jesi und Matelica bringt Zitrus, Mandel, Salzigkeit und überraschende Lagerfähigkeit. Rosso Piceno aus Montepulciano/Sangiovese ist kirschig, würzig, mittelgewichtig. Lacrima di Morro d’Alba zeigt parfümierte rote Frucht. Passerina und Pecorino wirken zitrisch, kräutrig, lebhaft. Fischküche, Olivenöl, Trüffel passen ausgezeichnet. In kühleren Lagen entstehen straffere, mineralische Profile; wärmere Zonen bringen runderes, reiferes Obst. Sehr lagerfähig bei guten Erzeugern.

Die Rebsorte

Montepulciano

Montepulciano ist eine rote Sorte mit Schwerpunkt in den Abruzzen und den Marken. In Meeresnähe und an Apennin-Hängen reift sie zuverlässig und liefert tiefdunkle, fruchtbetonte Weine. Im Duft schwarze Kirsche, Pflaume, Veilchen und Gewürze, am Gaumen saftig mit mittlerer Säure und von weich bis griffig reichenden Tanninen. Montepulciano d’Abruzzo reicht von unkompliziert bis strukturiert; Colline Teramane DOCG zeigt mehr Tiefe. In den Marken prägen Rosso Conero/Conero DOCG und Rosso Piceno die Stilistik. Cerasuolo d’Abruzzo steht für würzig-kirschigen Rosato. Passt zu Arrosticini, Ragù, Pizza, Grillgerichten. Servieren 15–17 °C.

Montepulciano