Le Fornaci Rosé 2025
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Produktbeschreibung
Turbiana und Rondinella in zartem Rosa
Le Fornaci Rosé entsteht aus einer Idee, die das Tommasi-Sortiment sonst nirgends einlöst: Zwei Rebsorten von zwei Ufern des Gardasees laufen hier in einem Glas zusammen. Die Turbiana kommt aus der Tenuta Le Fornaci in Sirmione, am südlichen Ende des Sees, auf der lombardischen Seite. Die Rondinella stammt aus einem Rebgarten in Peschiera del Garda, ein paar Kilometer östlich, auf der venetischen Seite. Die eine ist die Königin des Lugana, die andere prägt klassisch die Rotweine der Valpolicella. Hier finden beide zueinander. Die Tenuta Le Fornaci ist Tommasis Standbein im Lugana, vollständig auf die Turbiana ausgerichtet.
Was den Stil prägt, ist der schonende Umgang mit der Farbe. Tommasi lässt die Trauben nur eine Stunde in der Presse mazerieren — der Moment, in dem sich die Farbpigmente aus den Beerenschalen lösen. Eine Stunde reicht für ein zartes Rosa; länger würde der Wein ins Hellrote kippen. Anschließend gewinnt das Weingut den Mosto fiore, also den feinsten Vorlauf, für beide Sorten getrennt — erst danach werden die Moste vermählt. Der Ausbau erfolgt komplett auf Edelstahl, vier Monate lang.
Im Glas ein zartes Rosa, das an Rosenblütenblätter erinnert. Die Nase fein und duftig, mit rosa Grapefruit voran, dazu Pfirsichblüten, mineralische Anklänge und ein Hauch Mandarinenschale. Es ist die Aromatik eines mediterranen Frühlingsmorgens, mehr Zitrusblüten als Erdbeere — die Geschmacksachse, auf der ein Rosato aus Turbiana naturgemäß liegt. Am Gaumen schlank und elegant. Das Mundgefühl ist subtil, mit einer lebendigen Säure, die Zitruszesten ins Bild ruft, und einem schmalen Körper ohne süßlichen Schmelz. Das Finale klingt lang und ausgewogen aus, mit einem nachhängenden Echo der Grapefruit-Note vom Anfang.
Als Aperitivo gut gekühlt schmeckt er ohne Begleitung, zu zarten Antipasti aus Fenchel, Sardine oder Mortadella begleitet er entspannt. Zu Fischgerichten wie gegrilltem Wolfsbarsch oder Spaghetti alle vongole ist er das natürliche Paar. Auch zur Pizza Margherita oder Pizza Bianca mit Stracciatella ist er zuverlässig — die Säure trägt durch, ohne den Mozzarella zu überlagern. Zu asiatischer Küche mit Schärfe und Kräutern passt er ebenfalls: Die belebende Frische trägt durch Curry und Koriander. Jung getrunken, vom Spätfrühling bis in den Frühherbst hinein.
Produkt Steckbrief
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Tommasi
Tommasi ist ein Familienweingut mit Sitz in Pedemonte, im Zentrum der Valpolicella Classica. Gegründet 1902, wird der Betrieb heute in vierter Generation geführt. Der Ursprung liegt im klassischen Valpolicella-Gebiet, doch über die Jahrzehnte hat sich Tommasi zu einem der bedeutendsten Weinerzeuger Venetiens entwickelt – mit eigenen Weinbergen in mehreren Regionen Italiens.
Im Fokus stehen Herkunft und Rebsorte. In Valpolicella arbeitet das Team vorrangig mit Corvina, Rondinella und Molinara, besonders bei der Herstellung von Amarone della Valpolicella. Die Trauben werden traditionell im Appassimento-Verfahren getrocknet, anschließend langsam vergoren und in großen Holzfässern ausgebaut – eine bewusste Entscheidung gegen den Barrique-Ausbau, um die Sortenstruktur nicht zu überlagern.
Neben der klassischen Linie betreibt Tommasi auch gezielte Parzellenprojekte und engagiert sich in nachhaltigen Bewirtschaftungsformen. Die Kombination aus traditionellem Handwerk, technischer Präzision und regionaler Streuung macht Tommasi zu einem der vielseitigsten Weingüter Norditaliens – mit klarer Herkunft und kompromissloser Orientierung am Weinberg.
Die Herkunft
Venetien
Venetien spannt sich vom Gardasee bis zur Adria: Moränenhügel, Dolomitenausläufer und Schwemmböden, gemäßigt durch Seen- und Meereswinde. Vielfalt prägt die Region, vom Voralpenrand bis in die Ebene. Valpolicella reicht von kirschfruchtig bis amarone-würzig; Ripasso wirkt füllig und samtig. Soave aus Garganega zeigt Mandel, gelbe Frucht und dezente Mineralität, Lugana ist cremig-frisch mit feiner Säure. Prosecco aus Conegliano-Valdobbiadene überzeugt mit feiner Perlage, floralen Noten, saftiger Birnenfrucht; Cartizze liefert Fülle, Glanz und Länge. Bardolino zeigt leichte rote Kirsche und Gewürze; Garda-Weißweine wirken frisch, kräutrig, salzig, vielseitig zur italienischer Küche.
Die Rebsorte
Rondinella
Rondinella ist eine rote Rebsorte aus Venetien und gehört neben Corvina und Molinara zu den klassischen Sorten der Valpolicella- und Amarone-Weine. Sie zeichnet sich durch ihre robuste Natur, hohe Erträge und gute Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten aus. Rondinella bringt Weine mit hellroter Farbe, moderatem Alkohol und Aromen von roten Beeren, Kirschen und Kräutern. Aufgrund ihres relativ neutralen Charakters dient Rondinella vor allem der Ertragssteigerung und Farbintensivierung in Cuvées, während Corvina die Hauptaromatik liefert. Rondinella eignet sich auch für das Appassimento-Verfahren, trägt aber weniger zur Konzentration als Corvina oder Corvinone bei.