Massetino Toscana IGT 2024
295,00 €
Sofort lieferbar
- Exklusive Vinolisa Clubvorteile
- 60 Tage Geld-zurück-Garantie
- Kostenloser Versand ab 120€
- Weine direkt vom Winzer
- Schneller Versand aus Deutschland
Produktbeschreibung
Massetino IGT 2024
Massetino ist der Zweitwein von Masseto, gekeltert aus Merlot mit einem kleinen Anteil Cabernet Franc. Der 2024er verbindet schwarze Johannisbeere und rote Beeren mit wacher Frische.
Bei Masseto wird seit jeher streng selektiert. 2017 standen Weine aus neu bepflanzten Parzellen zur Auswahl, heute eingefasst von einer mächtigen Trockenmauer. Nicht alle reichten schon an den großen Bruder heran, einige waren aber vielversprechend genug. Zusammen mit Partien, die nicht in den Masseto eingingen, bilden sie seither den Massetino.
Der Debütjahrgang kam 2019 auf den Markt, drei Jahrzehnte nach dem ersten Masseto. Im selben Jahr wurde die Kellerei eingeweiht, entworfen von den italienischen Architekten Zito & Mori. Beides zusammen machte Masseto endgültig zum eigenständigen Weingut.
Die ersten Reben am Masseto-Hügel wurden in den frühen 1980ern gepflanzt, in lehmreichen, westexponierten Boden über einer Ader pliozänen Blautons. Um die Entscheidung für Merlot statt des sichereren Cabernet Sauvignon rang André Tchelistcheff lange mit dem Gründer. Vinifiziert wird nach Parzellen getrennt, die von Hand gelesenen Trauben werden ohne Pumpen in die Betontanks geleitet. Nach zwölf Monaten in Barriques, zur Hälfte neu, ruht der Massetino noch rund vier Monate im Beton, bevor er abgefüllt wird.
The Drinks Business vergab 97 Punkte, Decanter und Falstaff jeweils 95, Vinous und Jane Anson jeweils 94.
Ein milder Jahresbeginn mit einzelnen Regentagen sorgte für gute Wasservorräte im Boden. Weitere Niederschläge im Lauf des Wachstums ließen das Laub kräftig sprießen und verlangten rasche Arbeit an der Laubwand. Ende Juni kam die Hitze, im Juli begann die Reifephase. Bis Mitte August blieb es trocken, dann brachte ein leichter Temperaturrückgang Entlastung, und die Trauben reiften mit ausgewogener Säure und Konzentration aus. Gelesen wurde von Ende August bis Mitte September.
Verkostungsnotiz
Klares, lebhaftes Rubinrot mit Violettschimmer. Die Nase ist sofort offen: schwarze Johannisbeere und rote Beeren, dazu ein zarter Anflug mediterraner Macchia. Kurz vor dem Kosten kommt eine feine balsamische Note hinzu.
Der Auftakt am Gaumen ist weich und harmonisch, eine lebendige Frische gibt dem Wein Zug und Spannung. Die Tannine sind gut greifbar und fügen sich nahtlos ein. Ein beweglicher, geradliniger Massetino aus einem dynamischen Jahrgang. Jane Anson setzt das Trinkfenster auf 2028 bis 2035.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
SÄURE:
TYP:
LAND:
JAHRGANG:
REGION:
RESTZUCKER:
ALKOHOLGEHALT:
GESCHMACK:
QUALITÄTSSTUFE:
ANBAUGEBIET:
VERSCHLUSS:
LAGERFÄHIGKEIT:
ALLERGENE:
AUSBAU:
WEIN-STIL:
AUSBAUART:
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
REBSORTE:
REBSORTENANTEILE:
FARBE:
SPEISEN:
HERSTELLER/IMPORTEUR:
AUSZEICHNUNGEN:
AUSZEICHNUNGEN (BEWERTUNG):
DUFT:
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
SPEISEEMPFEHLUNG:
Kundenbewertungen
Anmelden
Tenuta dell´Ornellaia
Die Tenuta dell’Ornellaia liegt in Bolgheri an der toskanischen Küste, eingebettet zwischen Hügeln, Pinienwäldern und dem Tyrrhenischen Meer. Gegründet 1981, gilt das Weingut als einer der Wegbereiter des modernen Weinbaus in der Maremma. Die Rebflächen verteilen sich auf unterschiedliche Lagen mit kargen, mineralstoffreichen Böden und maritimer Prägung. Angebaut werden vor allem Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot.
Jeder Weinberg wird separat bewirtschaftet und vinifiziert. Der Fokus liegt auf kontrollierter Ertragsreduktion, selektiver Handlese und präziser Kellerarbeit. Der Ausbau erfolgt je nach Jahrgang differenziert in Barriques oder Betontanks. Die stilistische Handschrift der Tenuta dell’Ornellaia ist geprägt von Struktur, Tiefe und Balance – keine Überreife, keine Effekthascherei.
In der Geschichte der Supertuscans nimmt Ornellaia eine zentrale Rolle ein, ohne sich je über ihren Namen zu definieren. Entscheidend bleibt die Verbindung von Herkunft, Rebsorte und Detailarbeit – Jahr für Jahr, Parzelle für Parzelle.
Die Herkunft
Toskana
Die Toskana ist hügelig, von Galestro- und Alberese-Böden geprägt; kontinentales Inland trifft auf maritime Küstenlagen. Große Tag-Nacht-Amplituden erlauben langsame, aromatische Reife. Sangiovese dominiert: Kirsche, Kräuter, lebendige Säure, feinkörniges Tannin (Chianti Classico, Brunello). In Bolgheri verbinden Bordeaux-Rebsorten dunkle Frucht, Graphit und Struktur. Vernaccia und Vermentino liefern trockene, mineralische Weißweine mit salziger Ader. Insgesamt präzise, charaktervolle Stile, die elegant reifen und hervorragend zu toskanischer Küche passen. Maremma zeigt sonnigere Weine. Vino Nobile di Montepulciano ist kernig und würzig; Rosso di Montalcino trinkreif, saftig. Olivenöl, Wild, Pecorino und Pasta begleiten.
Die Rebsorte
Cabernet Franc
Cabernet Franc stammt ursprünglich aus dem Loiretal (Chinon, Bourgueil) und ist Elternteil von Cabernet Sauvignon. Er reift früher, bringt höhere Säure, feineres Tannin und meist hellere Farbe als Cabernet Sauvignon. Typische Aromen: rote Johannisbeere, Himbeere, Veilchen, dazu Grafit, getrocknete Kräuter und – je nach Reifegrad – eine kühle Paprika-/Pyrazin-Note. In Italien häufig reinsortig in Friaul (Collio, Colli Orientali) und Alto Adige/Südtirol, außerdem in Toskana/Bolgheri als Teil von Bordeaux-Cuvées. Stil: trocken, mittelgewichtig, geradlinig; Ausbau überwiegend im Edelstahl oder dezent im Holz. In kühleren Lagen wirkt er würzig, straff, mineralisch; in warmen Zonen fruchtiger und runder. Sehr guter Essenswein zu Antipasti, Salumi, gegrilltem Gemüse, Tomatenküche, Geflügel, auch zu Lamm und mittelkräftigem Rind. Servieren bei 15–17 °C; gute Exemplare reifen 5–10 Jahre, Spitzenweine länger. Hinweis: In Norditalien wurde früher teils Carmenère als Cabernet Franc geführt.