Oro Antico Pinot Grigio Puglia IGT 2025
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Produktbeschreibung
Mehr als Pinot Grigio: alte Reben, apulische Sonne, klare Frucht
Pinot Grigio aus Apulien ist eine Seltenheit. Die Sorte hat ihre Heimat im Norden – in Friaul, Trentino und Südtirol, wo kühles Klima und steinige Böden ihr eine schlanke, fruchtige Art geben. Auf der Murgia, der Kalkstein-Hochebene Nordapuliens, wächst sie unter anderen Bedingungen: mehr Sonne und Wärme, aber auch 450 Meter Höhe und ein Boden aus weißem, porösem Fels. Daraus entsteht ein Wein mit Körper und Mineralität, der die Rebsorte aus einer ungewohnten Perspektive zeigt.
Alte Reben wurzeln tief in diesem Gestein. Sie tragen weniger Trauben als junge, dafür sind die Beeren kleiner, mit dickeren Schalen und konzentrierterem Saft – genau das gibt dem Pinot Grigio hier seine Tiefe. Die Bauern der Murgia nennen den hellen Kalkstein seit Generationen „Oro Antico", altes Gold. Gelesen wird im Herbst von Hand, in mehreren Durchgängen, immer nur dort, wo die Beeren wirklich reif sind.
Im Glas leuchtet ein helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. Die Nase öffnet sich klar und einladend: saftige Birne und grüner Apfel im Vordergrund, dahinter ein Hauch Zitrusblüte und weiße Blumen. Eine zarte mandelige Note schwingt mit. Frisch, ohne kühl zu wirken, mit einer leisen mediterranen Wärme im Hintergrund.
Am Gaumen ist er lebhaft und ausgewogen. Eine feine Säure trägt den Wein, die Frucht zeigt sich saftig und klar – Birne, Apfel, ein Anklang Zitronenschale. Dazu eine mineralische Linie, die durch den kargen Boden leise mitschwingt. Ein Pinot Grigio mit Substanz, der mehr verträgt als den schnellen Aperitif. Der Abgang klingt trocken und harmonisch aus, mit einem feinen mineralischen Nachhall.
Ein Weißwein für alle, die Frische und Substanz im gleichen Glas suchen. Er funktioniert als Aperitif und hält auch einem Essen stand. Wer den Norden Italiens schätzt und sich an eine apulische Lesart der Rebsorte herantasten möchte, findet hier einen guten Einstieg.
Auf dem Tisch zeigt er sich vielseitig. Antipasti mit Burrata und Tomate, gebackene Sardinen, Spaghetti alle vongole, ein gegrillter Oktopus mit Zitrone oder Risotto mit Spargel – überall, wo helle Aromen gefragt sind und die Frucht nicht überdeckt werden soll, fügt er sich ein. Ein verlässlicher Sommerwein, der auch im Herbst noch funktioniert.
Produkt Steckbrief
SÄURE:
LAND:
TYP:
JAHRGANG:
REGION:
RESTZUCKER:
GESCHMACK:
ALKOHOLGEHALT:
QUALITÄTSSTUFE:
AUSBAU:
REBSORTE:
VERSCHLUSS:
AUSBAUART:
ALLERGENE:
WEIN-STIL:
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
REBSORTENANTEILE:
FARBE:
HERSTELLER/IMPORTEUR:
DUFT:
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
SPEISEEMPFEHLUNG:
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Oro Antico
Vecchie Vigne heißt: alte Reben. Die Rebstöcke, aus denen Oro Antico entsteht, stehen seit Jahrzehnten auf der Murgia-Hochebene in Nordapulien, 450 Meter über dem Meer. Ihre Wurzeln reichen tief in den porösen Kalkstein, der die Hitze des Tages speichert und nachts an die Reben zurückgibt. Alte Reben tragen weniger Trauben als junge. Die Beeren sind kleiner, die Schalen dicker, der Geschmack konzentrierter. Was ein junger Rebstock auf Menge bringt, bringt ein alter auf Intensität.
Die Trauben werden selektiv gelesen — per Hand, nicht maschinell, nicht alles auf einmal. Nur die Beeren, die reif sind. Im August, wenn der Primitivo als Erster gelesen wird, und später im Herbst für den Pinot Grigio. Das ist aufwändiger als industrielle Ernte und ergibt weniger Ertrag pro Hektar. Aber es ist der Grund, warum ein Oro Antico Primitivo straffer, trockener und kantiger schmeckt als ein Primitivo aus dem Flachland — und warum der Pinot Grigio einen Körper und eine Mineralität mitbringt, die man von dieser Rebsorte selten kennt.
Die Bauern der Murgia nannten den hellen Kalkstein unter ihren Füßen seit Generationen „Oro Antico" — Altes Gold. Weil auf diesem kargen Boden, der aussieht, als würde nichts auf ihm wachsen, die besten Trauben der Region reifen.
Die Herkunft
Apulien
Apulien bildet den Absatz Italiens: viel Sonne, Kalkböden, Meeresbrisen und weite Ebenen mit Olivenhainen prägen das Landschaftsbild zwischen Adria und Ionischem Meer. Das Klima liefert zuverlässige Reife. Weinstile: saftig, fruchtbetont, mit mediterraner Würze. Primitivo bringt dunkle Beeren, weiche Tannine und moderate Säure; Negroamaro wirkt herzhafter, mit Kräutern und etwas Lakritz. Nero di Troia sorgt für Struktur und Pfeffer. Rosato ist kräftig, trocken, oft kirschig; Verdeca und Fiano spenden zitrische Frische. Viele Weine zeigen einen Hauch Salz, Kräuter der Macchia, bleiben zugänglich, harmonieren hervorragend mit Pasta, würzigen Grillgerichten.
Die Rebsorte
Pinot Grigio
Pinot Grigio ist die graublaue Spielart des Burgunders und in Venetien, Friaul, Trentino und Südtirol weit verbreitet. In kühlen Lagen zeigt er eine geradlinige, zitrisch-apfelige Art mit klarer Säure und schlankem Körper; am Gardasee oder in wärmeren Zonen wirkt er runder, mit Birne, weißen Blüten und sanfter Mandelnote. Der Ausbau erfolgt meist im Edelstahl mit Feinhefelager für Frische und etwas Textur. Traditionell gibt es auch Ramato – kurzer Schalenkontakt färbt kupfergolden und bringt mehr Würze und Griff. Als Schaumwein wirkt er leicht und duftig. Ein vielseitiger Essenswein zu Antipasti, Caprese, Fisch, Meeresfrüchten, Risotti und heller Pasta. Am besten bei 8–10 °C servieren; gute Beispiele gewinnen über zwei bis drei Jahre an Wachs, Kräuter- und Mandelnuancen.