Oro Antico Primitivo Puglia IGT 2025
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Produktbeschreibung
Der Primitivo, der zu allem passt
Auf der Murgia, der Kalkstein-Hochebene Nordapuliens, stehen die Rebstöcke für diesen Primitivo seit Jahrzehnten in 450 Metern Höhe. Ihre Wurzeln greifen tief in den porösen weißen Fels, der tagsüber die Sonne aufnimmt und sie nachts an die Reben zurückgibt. Eine alte Rebe trägt weniger Beeren als eine junge – dafür sind die Beeren kleiner, mit dickerer Schale und konzentrierterem Saft. Genau dieser konzentrierte Saft gibt dem Primitivo seine dunkle Tiefe und seinen weichen Fluss.
Die Höhe macht den Unterschied. Auf 450 Metern fallen die Nächte kühler aus als im flachen Süden, die Säure bleibt erhalten, die Trauben behalten ihre Frische. Der karge Kalkstein der Murgia – die Bauern nennen ihn seit Generationen „Oro Antico", altes Gold – speichert die Wärme des Tages und gibt sie portioniert wieder ab. Geerntet wird im August von Hand, in mehreren Durchgängen, immer nur dort, wo die Beeren wirklich reif sind. Aufwendig, aber genau das macht den Wein im Glas anders als seine Verwandten aus dem Flachland.
Im Glas leuchtet ein sattes Rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase öffnet sich mit reifen Kirschen und dunkler Pflaume – die klassische Aromenwelt des Primitivo, hier mit besonderer Dichte. Dahinter liegen feine Anklänge von Brombeere, Lakritz und mediterranen Kräutern. Eine leise süßliche Note schwingt mit, die an getrocknete Feigen erinnert. Insgesamt warm und einladend, mit einer reifen Beerigkeit, die sofort an Sommerabende denken lässt.
Am Gaumen ist er samtig und vollmundig. Die dunkle Frucht steht klar im Vordergrund, getragen von einer angenehmen Fruchtsüße, die den Wein weich und zugänglich macht. Die Tannine sind mild und rund. Ein cremiger Schmelz legt sich über den Gaumen, dazu eine sanfte Würze nach schwarzem Pfeffer und Zedernholz. Der Abgang klingt lange und harmonisch aus, mit einem letzten Echo dunkler Beeren und einem Hauch Schokolade.
Ein Primitivo zum Genießen. Er ist warm, freundlich und sofort zugänglich. Wer Apulien noch nicht kennt, findet hier einen guten Einstieg in die Rebsorte. Wer die Region schon schätzt, wird die zusätzliche Substanz erkennen, die in dieser Lage steckt.
Auf dem Tisch ist er ein dankbarer Begleiter. Pasta mit Tomatensugo und reichlich Parmesan, eine Pizza aus dem Steinofen, gegrillte Lammkoteletts mit Rosmarin oder ein saftiges Rindersteak vom Grill – überall, wo Frucht und Würze gefragt sind, fühlt er sich zuhause. Auch zu gereiftem Pecorino oder einem Stück Caciocavallo macht er eine gute Figur. Ein klassischer Allrounder für italienische Abende, der eine Pizzaparty genauso bereichert wie einen Sonntagsbraten.
Produkt Steckbrief
SÄURE:
TYP:
LAND:
RESTZUCKER:
JAHRGANG:
REGION:
ALKOHOLGEHALT:
QUALITÄTSSTUFE:
REBSORTE:
AUSBAU:
GESCHMACK:
LAGERFÄHIGKEIT:
VERSCHLUSS:
AUSBAUART:
ALLERGENE:
WEIN-STIL:
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
REBSORTENANTEILE:
FARBE:
SPEISEN:
HERSTELLER/IMPORTEUR:
SPEISEEMPFEHLUNG:
DUFT:
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
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Oro Antico
Vecchie Vigne heißt: alte Reben. Die Rebstöcke, aus denen Oro Antico entsteht, stehen seit Jahrzehnten auf der Murgia-Hochebene in Nordapulien, 450 Meter über dem Meer. Ihre Wurzeln reichen tief in den porösen Kalkstein, der die Hitze des Tages speichert und nachts an die Reben zurückgibt. Alte Reben tragen weniger Trauben als junge. Die Beeren sind kleiner, die Schalen dicker, der Geschmack konzentrierter. Was ein junger Rebstock auf Menge bringt, bringt ein alter auf Intensität.
Die Trauben werden selektiv gelesen — per Hand, nicht maschinell, nicht alles auf einmal. Nur die Beeren, die reif sind. Im August, wenn der Primitivo als Erster gelesen wird, und später im Herbst für den Pinot Grigio. Das ist aufwändiger als industrielle Ernte und ergibt weniger Ertrag pro Hektar. Aber es ist der Grund, warum ein Oro Antico Primitivo straffer, trockener und kantiger schmeckt als ein Primitivo aus dem Flachland — und warum der Pinot Grigio einen Körper und eine Mineralität mitbringt, die man von dieser Rebsorte selten kennt.
Die Bauern der Murgia nannten den hellen Kalkstein unter ihren Füßen seit Generationen „Oro Antico" — Altes Gold. Weil auf diesem kargen Boden, der aussieht, als würde nichts auf ihm wachsen, die besten Trauben der Region reifen.
Die Herkunft
Apulien
Apulien bildet den Absatz Italiens: viel Sonne, Kalkböden, Meeresbrisen und weite Ebenen mit Olivenhainen prägen das Landschaftsbild zwischen Adria und Ionischem Meer. Das Klima liefert zuverlässige Reife. Weinstile: saftig, fruchtbetont, mit mediterraner Würze. Primitivo bringt dunkle Beeren, weiche Tannine und moderate Säure; Negroamaro wirkt herzhafter, mit Kräutern und etwas Lakritz. Nero di Troia sorgt für Struktur und Pfeffer. Rosato ist kräftig, trocken, oft kirschig; Verdeca und Fiano spenden zitrische Frische. Viele Weine zeigen einen Hauch Salz, Kräuter der Macchia, bleiben zugänglich, harmonieren hervorragend mit Pasta, würzigen Grillgerichten.
Die Rebsorte
Primitivo
Primitivo stammt aus Apulien und ist genetisch mit Zinfandel/Tribidrag verwandt. Die Rebe reift früh, liebt Wärme und ergibt dunkelfruchtige, würzige Weine mit mittlerer Säure und reifen, meist weichen Tanninen. Im Duft Schwarzkirsche, Pflaume, Brombeere, dazu Pfeffer, Lakritz, oft ein Hauch getrockneter Kräuter; in heißen Lagen auch Rosine und Feige. Der Ausbau reicht vom fruchtbetonten Edelstahl bis zu großem Holz oder Barrique mit Noten von Kakao und Vanille. Rosato wirkt saftig und trocken. Ein vielseitiger Essenswein zu Ragù, Pizza, Grillfleisch, Lamm und reifem Hartkäse. Servieren bei 15–17 °C.