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Produktbeschreibung


Breite Bänder aus Gragnano, durch Bronze gezogen

In Gragnano bei Neapel reicht die Nudelherstellung bis ins 16. Jahrhundert, die Stadt trägt bis heute den Beinamen Città della Pasta. Pastificio Gentile arbeitet dort in der Valle dei Mulini, dem Tal der Mühlen, in einem Gebäude von 1650. Die Pappardelle selbst stammt aus der Toskana, wo sie seit dem 14. Jahrhundert belegt ist, ihr Name leitet sich von pappare ab, italienisch für gierig verschlingen.

Die Bänder sind rund zwei bis drei Zentimeter breit, deutlich breiter als Tagliatelle. Der Teig schmeckt kräftig nach Hartweizen und gart fest und elastisch, ohne im heißen Topf die Form zu verlieren. Weil er durch Bronzeformen gepresst wird, ist die Oberfläche rau und porös. An dieser Struktur haftet die Sauce, statt am Tellerboden zurückzulaufen.

Die geschützte Angabe Pasta di Gragnano IGP lässt nur zwei Zutaten zu: Hartweizengrieß und Wasser aus dem Produktionsgebiet. Die Bronzetrafilierung ist vorgeschrieben, ebenso die langsame Trocknung, je nach Format bei 40 bis 85 Grad über vier bis 60 Stunden. Anders als klassische Eier-Bandnudeln kommt diese Version deshalb ganz ohne Ei aus.

In der Küche

Die Kochzeit liegt bei 10 Minuten, die Packung enthält 500 Gramm. Der Klassiker heißt Pappardelle al Cinghiale, also mit Wildschwein; ebenso gut funktionieren Pilzsaucen und andere lange geschmorte Fleischsaucen mit groben Stücken. Im Glas begleitet ein trockener Sangiovese mit lebendiger Säure das Gericht, etwa ein Chianti Classico, zu einem besonders reichhaltigen Ragout auch ein Brunello di Montalcino.

Pflichtangaben

Zutaten: italienischer Hartweizengrieß, Wasser.

Enthaltene Allergene: glutenhaltiges Getreide

Kühl und Trocken lagern.

Nährwertangaben (pro 100 g):
Energie 1460kJ / 336kcal
Fett 1,5 g
davon gesättigte Fettsäuren 0,5 g
Kohlenhydrate 69 g
davon Zucker 4 g
Eiweiß 14 g
Salz <0,01 g
Ballaststoffe 4 g

Produkt Steckbrief


REGION:
Kampanien
HERSTELLER/IMPORTEUR:
Pastificio Gentile S.r.l., Via Castello, 12 80054 Gragnano (NA), Italien

Kundenbewertungen

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Timon Janssen

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

6. April 2023

Eine gute Wahl für alle, die gerne Pasta essen.

Das Pappardelle von Pastificio Gentile ist sehr gut. Es hat eine tolle Konsistenz und ist einfach zuzubereiten. Der Geschmack ist zwar gut, aber ich hätte mir etwas mehr Aroma gewünscht. Trotzdem eine gute Wahl für alle, die gerne Pasta essen.

Pastificio Gentile

Pastificio Gentile steht für Pasta aus Kampanien mit Herkunft in Gragnano. Der Betrieb entstand 1876 in der „Città della Pasta“. Heute führt die Familie Zampino das Haus, seit den 1980er-Jahren im Besitz der Marke. Der Standort zwischen Golf von Neapel und Monti Lattari liefert das, was Gragnano berühmt machte: reines Quellwasser und ein feuchter, windreicher Luftstrom – ideal für schonendes Trocknen.

Im Werk läuft alles handwerklich gedacht. Der Teig entsteht aus vollständig rückverfolgbarem Hartweizen aus Süditalien, gemahlen von Partnern in Apulien. Alle Formen werden durch Bronzen gezogen. Getrocknet wird nach dem „Metodo Cirillo“: langsam, mit zirkulierender Warmluft, über drei bis vier Tage. So bleibt die Struktur dicht und die Oberfläche aufnahmefähig.

Pastificio Gentile konzentriert sich auf klare Prinzipien: wenige Zutaten, saubere Prozesse, Kontrolle jeder Charge. Die Linie „Pasta di Gragnano IGP“ knüpft an das offizielle Pflichtenheft an. Führungen vor Ort sind zeitweise buchbar. Wer Präzision und Herkunft sucht, findet bei Pastificio Gentile verlässlich gemachte Pasta aus Gragnano.

Pastificio Gentile
Kampanien

Die Herkunft

Kampanien

Kampanien liegt zwischen Tyrrhenischem Meer und Apennin; Vulkanasche, Tuff und Kalk prägen die Böden, steile Hänge um den Vesuv. Meeresbrisen und Höhenlagen kühlen die Sommer, große Tag-Nacht-Unterschiede fördern Aroma. Weinstile: mineralisch, tief, mit klarer Säure. Aglianico (Taurasi) zeigt dunkle Frucht, Veilchen, Rauch und straffes Tannin. Fiano di Avellino wirkt nussig, kräutrig, zitrisch und lang; Greco di Tufo ist druckvoll, steinig, salzig. Falanghina bringt florale Leichtigkeit. Auch Passito und feine Schaumweine entstehen in kühleren Zonen. Küche mit fritti, Fisch und Büffelmozzarella findet präzise, druckvolle Begleiter hier.