Pilùna Primitivo Salento IGT 2024
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Produktbeschreibung
Samtiger Salento-Primitivo mit Kirschkonfitüre und Veilchen
Pilùna – so hießen im Salento die Gefäße aus Tuffstein, in denen Olivenöl und Wein lagerten, lange bevor es Edelstahltanks gab. Castello Monaci hat den Namen für seinen Primitivo übernommen, und der Tuff liegt auch heute noch unter den Reben, eingelagert in die Lehmböden rund um das Weingut. Der Pilùna ist der Rote fürs Sonntagsessen: reinsortiger Primitivo, mit reichlich Frucht und der Wärme, die diese Sorte im Süden Apuliens ausmacht.
Die Trauben werden früh am Morgen gelesen und im Edelstahl vergoren. Nach dem biologischen Säureabbau reift ein Teil des Weins im Holzfass, der Rest bleibt im Stahltank.
Im Glas zeigt sich ein dunkles Purpurrot. Die Nase ist üppig, wie man es von reifem Primitivo erwartet: Pflaume und Kirsche, dazu schwarze und Sauerkirschkonfitüre, darunter Veilchen und ein würziger Zug von Pfeffer und Vanille. Am Gaumen liegt der Pilùna samtig und reichhaltig, mit der Wärme, die ein Roter aus dem Süden Apuliens mitbringt. Die Tannine sind gut dosiert und geben dem Körper Halt, die Struktur trägt bis in den Abgang. Der Nachhall hält lange an, mit roter Beerenkonfitüre und einem Hauch Lakritz.
Das ist ein Primitivo mit Gewicht und Würze, gemacht für die kühlere Jahreshälfte, für den Tisch mit Schmortopf und Bräter. Castello Monaci gibt fünf Jahre Lagerfähigkeit an, liegend, kühl und dunkel – wer eine Kiste kauft, hat also Zeit, den Wein über mehrere Winter zu begleiten.
Zu Lammkoteletts vom Grill ist der Pilùna in seinem Element. Ebenso gut passt er zu geschmortem Schweinenacken, zu einem Wildragout mit Wacholder oder zu Orecchiette mit kräftigem Ragù, so wie man sie in Apulien sonntags auf den Tisch stellt.