Poggio alle Mura Brunello di Montalcino DOCG 2021
Poggio alle Mura von Castello Banfi – Einzellagen-Brunello aus Weinbergen rund um das gleichnamige Schloss. Selektierter Sangiovese aus Höhenlagen über 200 Metern.
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Produktbeschreibung
Poggio alle Mura Brunello di Montalcino DOCG 2021
Für den Poggio alle Mura wählt Castello Banfi den Sangiovese aus den Parzellen des Guts rund um das gleichnamige Kastell – jene Lagen, die schon die Zonierungsstudien der 1980er-Jahre als beste Böden für diese Rebsorte auswiesen. Das Rebmaterial stammt aus Banfis eigener klonaler Selektion; seit 1997 füllt das Weingut daraus einen eigenständigen Cru ab. Reinsortig ausgebaut, ist der Poggio alle Mura ein ausdrucksstarker Brunello mit klarer Kontur.
Die Reben wurzeln in rötlichen Lehmböden, durchsetzt von Steinen und Geröll, an gut geneigten Hängen im Süden von Montalcino. Solche kargen, steinigen Böden geben dem Sangiovese Halt und formen die dichte, elegante Statur des Weins. Banfis eigene klonale Selektion ist auf genau diese Lagen zugeschnitten – ein Ansatz, mit dem das Weingut die Rebsortenforschung der Region mitgeprägt hat.
Nach über zwei Jahren in französischer Eiche leuchtet der Poggio alle Mura im Glas in intensivem Rubinrot mit dunklem Kern. In der Nase führen Brombeere und Pflaumenkonfitüre, dahinter legen sich Tabak und ein Hauch Kaffee. Die dunkle Frucht bleibt präsent, der Holzeinsatz ordnet sich ihr unter.
Der Poggio alle Mura zählt zu den konstant hoch bewerteten Brunelli aus Montalcino. Jahrgang für Jahrgang zeichnet die internationale Fachpresse – von Wine Enthusiast, Decanter und Wine Spectator bis James Suckling und Robert Parker – diesen Cru mit Spitzenwertungen aus.
Verkostungsnotiz
Am Gaumen ist der Poggio alle Mura ausbalanciert und elegant, der Körper füllig, die Tannine weich und reif, sauber ins Gefüge eingebettet. Der Nachhall bleibt lang und würzig. Mit seiner festen Struktur ist er auf lange Lagerung angelegt und wird über die kommenden Jahre weiter an Tiefe gewinnen.
Zu kräftigen Schmorgerichten, Wildragout und reifem Pecorino kommt er voll zur Geltung – oder solo, als Wein für einen ruhigen Abend.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
TYP:
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AUSZEICHNUNGEN (BEWERTUNG):
DUFT:
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Banfi
„Wir arbeiten mit den Händen, wir denken mit dem Herzen.“
Dies ist der Leitgedanke bei jedem Schritt, der beim weltweit renommierten Castello Banfi unternommen wird. Und über die Jahrzehnte, seit der Gründung im Jahre 1978, sind es unzählige Schritte, die dieses Ausnahmeweingut zum dynamischen Motor in der Toskana avancieren ließen. Der Name Banfi ist zum Synonym für die Qualitätsoffensive in der Region und speziell in Montalcino geworden, der Heimat des berühmten Brunello.
Die Herkunft
Toskana
Die Toskana ist hügelig, von Galestro- und Alberese-Böden geprägt; kontinentales Inland trifft auf maritime Küstenlagen. Große Tag-Nacht-Amplituden erlauben langsame, aromatische Reife. Sangiovese dominiert: Kirsche, Kräuter, lebendige Säure, feinkörniges Tannin (Chianti Classico, Brunello). In Bolgheri verbinden Bordeaux-Rebsorten dunkle Frucht, Graphit und Struktur. Vernaccia und Vermentino liefern trockene, mineralische Weißweine mit salziger Ader. Insgesamt präzise, charaktervolle Stile, die elegant reifen und hervorragend zu toskanischer Küche passen. Maremma zeigt sonnigere Weine. Vino Nobile di Montepulciano ist kernig und würzig; Rosso di Montalcino trinkreif, saftig. Olivenöl, Wild, Pecorino und Pasta begleiten.
Die Rebsorte
Sangiovese
Sangiovese prägt die Hügel der Toskana mit Galestro- und Alberese-Böden und zeigt je nach Lage kühle Eleganz oder sonnige Fülle. Typisch sind rote Kirsche und Sauerkirsche, Veilchen, Kräuter, etwas Orangenzeste und mit Reife Tabak, Leder und Erde. Die Weine wirken trocken, mittel bis kräftig, mit hoher, klarer Säure und feinkörnigem, doch bestimmtem Tannin – ideal für Tischkultur und Reife. Ausdrucksorte: Chianti Classico (geradlinig, würzig), Brunello di Montalcino (tiefer, langlebiger), Vino Nobile di Montepulciano (kernig, würzig), Morellino di Scansano (sonniger, weicher). Ausbau vom Edelstahl bis großem Holz oder Barrique, stets auf Frische und Struktur bedacht. Passt zu Bistecca, Wild, Ragù, Pecorino, Pilzen. Servieren 15–17 °C.