Sfurstat 5 Stelle Forzato Di Valtellina DOCG 2022
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Produktbeschreibung
Der große Nebbiolo des Nordens
Im oberen Veltlin, dort wo die Rätischen Alpen ins Adda-Tal abfallen, klettern Nino Negris Reben auf engen Terrassen die Südhänge hinauf. Seit 1897 kultiviert das Haus hier den Nebbiolo – die Valtellinesi nennen ihn Chiavennasca – und keltert daraus mit dem Sfursat einen der eigenwilligsten Rotweine Italiens. Für den 5 Stelle werden die Trauben nach der Lese im September bis Ende November in flachen Holzkisten getrocknet, bis sie rund 30 Prozent ihres Gewichts verloren haben. Erst dann beginnt die Pressung. Der Wein reift zwei Jahre, davon mindestens eines im Holzfass.
Im Glas leuchtet er in tiefem Granatrot mit rubinroten Reflexen. Die Nase startet balsamisch mit Minze, dazu frischer Waldboden, Lakritze und reife schwarze Pflaume. Am Gaumen tritt der Sfursat mit voller Kraft auf. Die Tanninstruktur ist dicht und kräftig, eine salzige Mineralität hebt die Frische der Frucht hervor. Trotz aller Konzentration bleibt er beweglich – die alpin-kühle Säure trägt das Gefüge. Der Nachhall klingt lang und kräuterwürzig aus.
Ein Wein für den Keller. Nino Negri gibt 25 Jahre Reifepotenzial an, und die straffe Säure und die festen Tannine geben dem 5 Stelle den langen Atem dafür. Mit den Jahren weicht die jugendliche Wucht – Trüffel und Lederaromen rücken nach.
Eine schöne Begleitung von geschmortem Wild, Pizzoccheri valtellinesi, Rinderbraten in Rotwein oder gereiftem Bergkäse wie altem Bitto.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
TYP:
LAND:
JAHRGANG:
REGION:
GESCHMACK:
REBSORTE:
ALKOHOLGEHALT:
AUSBAUART:
QUALITÄTSSTUFE:
WEIN-STIL:
VERSCHLUSS:
ANBAUGEBIET:
LAGERFÄHIGKEIT:
ALLERGENE:
AUSZEICHNUNGEN:
REBSORTENANTEILE:
FARBE:
AUSBAU:
AUSZEICHNUNGEN (BEWERTUNG):
SPEISEEMPFEHLUNG:
HERSTELLER/IMPORTEUR:
DUFT:
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
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Nino Negri
Nino Negri steht für Weinbau in der Lombardei mit klarem Fokus auf die alpine Zone der Valtellina. Der Betrieb entstand 1897 in Chiuro. Seitdem prägt er den Ausbau von Nebbiolo, lokal Chiavennasca genannt. Die Weinberge liegen auf steilen, südexponierten Terrassen. Trockenmauern stützen die Parzellen, Handarbeit bestimmt den Jahresverlauf. Erträge bleiben moderat, die Lese erfolgt selektiv.
Im Keller arbeitet Nino Negri chargengetrennt nach Lagen wie Sassella, Grumello, Inferno und Valgella. Vergärung in Stahl, Reife je nach Typ in großen Holzfässern und Barriques. Für den Sforzato (Sfursat) trocknen selektierte Trauben vor der Pressung in gut belüfteten Räumen aus. So entstehen strukturierte, lagerfähige Weine ohne überladene Extraktion.
Die Sortenkompetenz liegt klar bei Nebbiolo. Kleine Anteile weiterer lokaler Reben dienen punktuell der Abrundung. Nachhaltigkeit zeigt sich in der Pflege der Terrassenkultur, dem Erhalt der Mauern und einer zurückhaltenden Bodenbearbeitung. Nino Negri verbindet präzise Herkunftsarbeit mit verlässlicher Stilistik – charakteristische Valtellina-Weine aus der Lombardei.
Die Herkunft
Lombardei
Die Lombardei spannt sich vom Alpenbogen bis zur Poebene; Moränenseen, Kalk und Kies sorgen für große Temperaturunterschiede und langsame Reife. Stile sind vielschichtig. Franciacorta steht für traditionelle Schaumweine mit Feinheit, Brioche und Länge. Valtellina (Nebbiolo/Chiavennasca) bietet helle Farbe, rote Frucht, Kräuter und feines Tannin. Lugana am Südufer des Gardasees liefert cremig-frische Weißweine mit zarter Mandelnote und salziger Ader. Oltrepò Pavese fokussiert Pinot Nero, still und traditionell versektet, mit Kirsche, Hefe, Spannung. Groppello zeigt leichte rote Frucht und Würze. Risotto, Seefisch, Bergkäse passen hervorragend. Zur regionalen Küche Norditaliens.
Die Rebsorte
Nebbiolo
Nebbiolo ist die große rote Traube Norditaliens. In den Hügeln von Langhe und Roero auf kalkigem Mergel entstehen Barolo und Barbaresco mit heller Farbe, hoher Säure und fein doch bestimmt wirkendem Tannin. Duft nach Rose und Veilchen, rote Kirsche, Himbeere, Lakritz, Teer, Trüffel und getrocknete Kräuter; mit Reife Tabak, Unterholz, balsamische Noten. Im Alto Piemonte (Gattinara, Ghemme, Lessona) wirkt Nebbiolo kühler und mineralischer. In der Valtellina heißt er Chiavennasca, zeigt alpine Frische und sehnige Eleganz; Sforzato liefert konzentrierte, getrocknete Frucht. Langhe Nebbiolo und Nebbiolo d’Alba sind zugänglicher und früher trinkreif. Ausbau traditionell in großem Holz, modern auch im Barrique, stets mit langem Reifepotenzial. Servieren leicht gekühlt bei 16–18 °C, zu Brasato, Wild, Pilzen, Trüffel und gereiftem Hartkäse.