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Weinzubehör von Vacu Vin – Praktische Helfer für stilvollen Weingenuss

Vacu Vin steht für durchdachtes Weinzubehör, das Funktionalität mit modernem Design verbindet. Die Marke aus den Niederlanden entwickelt seit Jahrzehnten clevere Lösungen für den Alltag von Weinliebhabern – vom Öffnen über das Belüften bis hin zur Aufbewahrung. Bei Vinolisa findest du eine sorgfältig ausgewählte Auswahl der beliebtesten Vacu Vin Produkte – ideal für alle, die Wein nicht nur trinken, sondern zelebrieren möchten.

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Weinbelüfter
 

Weinbelüfter

Vacu Vin

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Wie öffnet man eine Weinflasche mit einem Kellnermesser richtig?

Ein Kellnermesser ist das Werkzeug der Wahl für Sommeliers und Weinfreunde – nicht ohne Grund: Es ist kompakt, effektiv und stilvoll zugleich. Um eine Flasche korrekt zu öffnen, beginnt man damit, die Kapsel knapp unterhalb der Lippe mit dem kleinen Messer zu entfernen. Das verhindert, dass der Wein später mit der möglicherweise mit Schimmel oder Staub behafteten Kapsel in Berührung kommt. Anschließend wird die Spirale mittig und senkrecht in den Korken gedreht, etwa fünf bis sechsmal, damit sie ausreichend Halt findet. Der Doppelhebel wird in zwei Stufen angesetzt: zuerst zieht man den Korken zur Hälfte, dann vollständig. So bleibt der Korken intakt, der Wein ruhig, und der Moment des Öffnens wird zu einem kleinen Ritual – präzise, kontrolliert, elegant.

Wie öffnet man gereifte Weine und Weinraritäten?

Bei gereiften Weinen kann der Korken zu einer echten Herausforderung werden. Über viele Jahre hinweg kann er austrocknen, sich zusammenziehen oder brüchig werden. Der klassische Spiralkorkenzieher ist hier keine gute Wahl – zu groß ist die Gefahr, dass der Korken zerbröselt und in den Wein fällt. Besser geeignet ist ein Zwei-Zinken-Korkenzieher, auch Ah-So genannt. Er besteht aus zwei flachen Metallzungen, die beidseitig zwischen Korken und Flaschenhals geschoben werden. Durch vorsichtiges Drehen und Ziehen lässt sich der Korken dann meist unversehrt herausheben.

Besonders bei alten Rotweinen mit Depot empfiehlt sich zusätzlich das Dekantieren: langsam, mit Lichtquelle hinter der Flasche, um den Satz in der Flasche zurückzuhalten. So kann der gereifte Wein sein volles Potenzial entfalten – klar, ruhig, und ohne störende Korkpartikel.

Was bringt ein Weinbelüfter?

Ein Weinbelüfter ist ein kleines, aber wirkungsvolles Instrument, das den Wein beim Einschenken mit Sauerstoff anreichert. Anders als beim klassischen Dekantieren, bei dem der Wein über eine längere Zeit offen atmet, erfolgt die Belüftung hier unmittelbar – während des Einschenkens. Der Effekt ist physikalisch nachvollziehbar: Der erhöhte Sauerstoffkontakt verändert die molekulare Struktur der Aromastoffe. Fruchtige Noten werden klarer wahrnehmbar, Tannine verlieren ihre Härte, und reduktive Fehlnoten verflüchtigen sich. Das macht den Wein geschmeidiger, offener und sofort trinkreif.

Besonders vorteilhaft ist der Einsatz bei jungen Rotweinen mit viel Struktur, etwa bei einem Syrah, Montepulciano oder Aglianico. Aber auch bei manchen Weißweinen – etwa bei spontanvergorenen Sorten – kann der Belüfter zu einem präziseren Geschmackserlebnis führen.

Wie bewahrt man offenen Wein am besten auf?

Sobald eine Flasche geöffnet ist, beginnt der Oxidationsprozess. Der Kontakt mit Sauerstoff führt dazu, dass Aromastoffe zerfallen, der Wein an Frische verliert und mit der Zeit flach oder muffig schmeckt. Um das zu verhindern, sollte der Wein möglichst luftdicht verschlossen und kühl gelagert werden. Die ideale Lösung ist ein Vakuumverschluss: Dabei wird mit einer Handpumpe die Luft aus der Flasche entfernt, wodurch der oxidative Prozess deutlich verlangsamt wird.

Der zweite entscheidende Faktor ist die Temperatur – auch Rotweine sollten im Kühlschrank gelagert werden, wenn sie einmal geöffnet wurden. Eine aufrecht stehende Lagerung verringert zudem die Kontaktfläche zwischen Wein und Luft. Unter diesen Bedingungen bleibt Weißwein etwa 3 bis 5 Tage frisch, Rotwein 2 bis 4 Tage, süße oder hochalkoholische Weine oft noch länger.

Wie bleibt Sekt oder Champagner nach dem Öffnen frisch?

Schaumwein unterscheidet sich grundlegend von Stillwein: Sein Charakter lebt von der feinen Perlage, die durch gelöste Kohlensäure entsteht. Nach dem Öffnen beginnt die Kohlensäure zu entweichen – vor allem, wenn die Flasche unverschlossen bleibt oder nicht korrekt gelagert wird. Um den Druck in der Flasche zu erhalten, braucht es einen speziellen Sektverschluss. Dieser wird fest auf den Flaschenhals gedrückt und verriegelt, sodass der entstandene Druck beim erneuten Verschließen nicht entweichen kann.

Zusätzlich sollte die Flasche durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt werden, denn Kälte verlangsamt den CO₂-Verlust. Bei richtiger Handhabung kann ein hochwertiger Schaumwein so bis zu zwei Tage trinkreif bleiben – wenngleich die Eleganz der Perlage am ersten Tag zweifellos am schönsten ist.

Warum sollte man Wein belüften?

Belüftung – oder genauer: kontrollierter Sauerstoffkontakt – beeinflusst die sensorischen Eigenschaften eines Weins erheblich. Durch den Kontakt mit Luft oxidieren bestimmte Aromaverbindungen, wodurch sich das Bukett öffnet, Fruchtnoten betont werden und adstringierende Tannine milder erscheinen. Das Resultat ist ein runderer, harmonischer Gesamteindruck. Junge Rotweine mit viel Struktur wirken nach dem Belüften zugänglicher, während bei reduktiv ausgebauten Weißweinen (z. B. Sauvignon Blanc oder Greco) störende Schwefelnoten verschwinden.

Doch nicht jeder Wein profitiert davon. Sehr alte oder sensible Tropfen können durch zu viel Sauerstoff ihre Feinheit verlieren oder kippen. Deshalb gilt: Je jünger und kraftvoller der Wein, desto mehr Luft verträgt er – je älter und filigraner, desto behutsamer sollte man vorgehen.

Wie funktioniert eine Weinpumpe mit Vakuumverschluss?

Eine Vakuumpumpe entfernt nach dem Öffnen den größten Teil des Sauerstoffs aus der Flasche. Der Ablauf ist denkbar einfach: Der Stopfen mit Ventil wird in den Flaschenhals eingesetzt, dann wird mithilfe der Pumpe Luft abgesaugt, bis ein spürbarer Widerstand einsetzt. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der den Luftkontakt auf ein Minimum reduziert. Das hemmt die Oxidation, erhält die Frische und verlängert die Genussfähigkeit des Weins um mehrere Tage.

Besonders effektiv ist dieses System bei halbvollen Flaschen, in denen naturgemäß mehr Luft verbleibt. Wichtig: Schaumweine dürfen nicht vakuumiert werden – dabei ginge die Kohlensäure sofort verloren. Für alle Stillweine jedoch ist die Vakuumpumpe ein unkompliziertes Mittel, um geöffnete Flaschen länger haltbar zu machen.

Was ist ein Weinausgießer und wofür braucht man ihn?

Ein Weinausgießer ist ein kleines, aber äußerst praktisches Zubehör. Er wird direkt auf die Flasche gesetzt und sorgt für ein sauberes, kontrolliertes Einschenken, ohne Tropfen auf Tisch oder Etikett. Das verbessert nicht nur die Handhabung, sondern schützt auch Gläser und Textilien vor unerwünschten Spritzern.

Darüber hinaus gibt es Ausgießer mit integrierter Belüftung – diese Modelle reichern den Wein beim Eingießen mit Sauerstoff an und kombinieren so zwei Funktionen: sauberes Servieren und schnelles Aromaverständnis. Besonders bei gehaltvollen Rotweinen entfalten sich die Aromen dadurch schneller im Glas. Ein Weinausgießer ist daher nicht nur ein praktisches Utensil für den Alltag, sondern auch ein stilvoller Begleiter bei Verkostungen, Dinnerpartys oder besonderen Anlässen.

Wie lange ist geöffneter Wein haltbar?

Die Haltbarkeit eines geöffneten Weins hängt maßgeblich vom Weinstil, der Füllmenge, der Sauerstoffzufuhr und der Lagerung ab. Grundsätzlich gilt: Je höher der Alkohol- oder Zuckergehalt und je weniger Luft in der Flasche verbleibt, desto länger bleibt der Wein genießbar. Entscheidend ist auch, ob der Wein mit einer Vakuumpumpe verschlossen und im Kühlschrank gelagert wird. Die folgende Tabelle bietet eine fundierte Orientierung:

Weintyp Haltbarkeit (bei optimaler Lagerung) Besonderheiten / Tipps
Schaumwein (Sekt, Prosecco etc.) 1–2 Tage Mit speziellem Sektverschluss und durchgehend kühl lagern
Weißwein, trocken 3–5 Tage Mit Vakuumverschluss, stehend und gekühlt
Roséwein 3–5 Tage Aromatisch empfindlich – Licht- und Temperaturwechsel vermeiden
Leichter Rotwein 2–3 Tage Im Kühlschrank aufbewahren und 30 Minuten vor dem Trinken temperieren
Kräftiger Rotwein 3–4 Tage Vakuumieren erhöht Frische, nicht direkt neben stark riechenden Speisen lagern
Edelsüße Weine (z. B. Moscato) 5–10 Tage Zucker wirkt konservierend – gut kühlen
Likörweine (Port, Marsala) 1–2 Wochen Hoher Alkohol schützt – auch ungekühlt haltbar

Wie lagert man Wein richtig zu Hause?

Für die langfristige Lagerung von Wein gelten andere Regeln als für den schnellen Konsum. Wein ist ein sensibles Naturprodukt, das auf äußere Einflüsse wie Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Vibration und Gerüche reagiert. Der ideale Lagerplatz ist dunkel, vibrationsfrei und konstant kühl – idealerweise zwischen 10 und 16 °C. Wichtig ist vor allem Konstanz: Häufige Temperaturschwankungen schaden dem Wein mehr als ein dauerhaft etwas zu kühler oder zu warmer Ort.

Weine mit Naturkork sollten liegend gelagert werden, um den Korken feucht zu halten. Das verhindert, dass Luft eindringt. Schraubverschlüsse und Glasstopfen dürfen hingegen stehend lagern. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu trocken sein (60–75 %), da sonst Etiketten und Korken leiden. Kellerräume eignen sich in vielen Fällen gut – alternativ bieten Weinklimaschränke eine kontrollierte Umgebung für alle Weinarten.

Wie dekantiere ich Wein richtig?

Dekantieren ist ein Prozess, der zwei wesentliche Ziele verfolgt: die Entfernung von Trubstoffen bei gereiften Weinen (Depot) und die Belüftung junger, verschlossener Weine. Dabei wird der Wein vorsichtig aus der Flasche in eine Karaffe umgefüllt – entweder langsam entlang der Glaswand oder direkt in die Mitte, je nach gewünschtem Effekt.

Bei alten Weinen sollte man besonders vorsichtig vorgehen. Die Flasche ruht idealerweise bereits mehrere Stunden stehend, damit sich das Depot am Boden sammeln kann. Beim Dekantieren nutzt man eine Lichtquelle hinter der Flasche, um den Moment zu erkennen, an dem der Trub sich der Mündung nähert. Dann wird das Umfüllen gestoppt.

Junge, kraftvolle Weine dürfen hingegen großzügiger belüftet werden. Hier sorgt ein weiter Karaffenhals und großzügiger Sauerstoffkontakt für die Öffnung der Aromen. Die empfohlene Dekantierzeit variiert stark: von wenigen Minuten bei gereiften Weinen bis zu 2 Stunden bei Tanninbomben.

Welche Temperatur ist ideal für Rotwein, Weißwein und Schaumwein?

Die Trinktemperatur hat einen enormen Einfluss auf den sensorischen Eindruck eines Weins. Zu kalt und Aromen bleiben verschlossen, zu warm und der Alkohol tritt zu stark hervor. Die folgenden Werte helfen, die optimale Serviertemperatur je nach Weintyp zu erreichen:

Weintyp Optimale Trinktemperatur Was passiert bei falscher Temperatur?
Sekt, Prosecco, Spumante 6–8 °C Zu warm: Perlage geht verloren, wirkt schal; zu kalt: kaum Aromatik
Leichter Weißwein (Pinot Grigio etc.) 8–10 °C Zu kalt: verschlossen, zu warm: oxidiert schneller, wirkt „weich"
Aromatischer Weißwein (Gewürztraminer) 10–12 °C Zu kalt: Muskatnoten unterdrückt, zu warm: wirkt alkoholisch
Roséwein 8–12 °C Zu kalt: neutral, zu warm: alkoholisch oder „marmeladig"
Leichter Rotwein (Dolcetto, Schiava) 14–16 °C Zu kalt: adstringierend, zu warm: fruchtlos und breit
Kräftiger Rotwein (Brunello, Amarone) 16–18 °C Zu kalt: verschlossen und streng, zu warm: überreif, alkoholbetont
Süßwein (Moscato, Vin Santo) 6–10 °C Zu warm: wirkt süßer und schwerer, zu kalt: Frucht bleibt zurückhaltend

Was tun, wenn der Korken beim Öffnen abbricht?

Ein abgebrochener Korken ist kein Drama – vor allem bei gereiften Weinen kommt das gelegentlich vor. Entscheidend ist ein ruhiges, methodisches Vorgehen:

  • Korken ragt noch etwas heraus? → Mit einem Zwei-Zinken-Korkenzieher (Ah-So) oder einer stabilen Spirale kann man den Rest vorsichtig herausziehen.
  • Korken rutscht in die Flasche? → Kein Problem: Einfach weiteröffnen und den Wein beim Einschenken durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen.
  • Korkreste im Glas? → Mit einem Teesieb oder Dekanter entfernen. Gesundheitlich unbedenklich, nur optisch störend.

Tipp: Vor allem bei älteren Weinen empfiehlt sich ein spezieller Korkenzieher für empfindliche Korken oder die Kombination aus Spirale und Hebelmechanik.

Was ist der Unterschied zwischen Dekantieren und Belüften?

Diese Begriffe werden oft synonym verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Methoden:

Begriff Ziel Methode
Dekantieren Depot vom Wein trennen und optional belüften Vorsichtiges Umfüllen in eine Karaffe, oft mit Lichtquelle zur Kontrolle
Belüften Kontakt mit Sauerstoff zur Aromafreisetzung Durch Schwenken im Glas, Verwendung eines Belüfters oder schnelles Dekantieren

Wie öffnet man Wein ohne Korkenzieher?

Es gibt mehrere Methoden, eine Weinflasche auch ohne klassischen Korkenzieher zu öffnen – auch wenn Vorsicht geboten ist:

  • Schraube und Zange: Eine lange Schraube in den Korken drehen und mit einer Zange oder Gabel herausziehen.
  • Schuh-Methode: Den Flaschenboden in einen Schuh legen und kontrolliert gegen eine Wand klopfen – der Druck bewegt den Korken langsam heraus.
  • Korken hineindrücken: Mit einem stabilen Gegenstand den Korken in die Flasche drücken – funktioniert, aber Achtung vor Spritzern.

Empfehlung: Ein kompaktes Kellnermesser in der Tasche erspart viele improvisierte Lösungen.

Wie entfaltet Wein mehr Aroma beim Trinken?

Die Aromaentfaltung hängt von mehreren Faktoren ab: Temperatur, Glasform und Belüftung. Ein bauchiges Glas mit großer Öffnung ermöglicht es dem Wein, sich auszubreiten und mehr Aromen freizusetzen. Leichtes Schwenken im Glas verstärkt den Sauerstoffkontakt zusätzlich.

Auch die Trinktemperatur spielt eine Rolle: Zu kalte Weine wirken verschlossen, während bei Zimmertemperatur vor allem der Alkohol dominiert. Die richtige Temperatur liegt je nach Weintyp zwischen 6 und 18 °C. Wer spontan mehr Aromen freisetzen möchte, kann einen Weinbelüfter verwenden – das spart Zeit gegenüber dem klassischen Dekantieren.

Woran erkennt man, ob ein Wein „atmen" sollte?

Nicht jeder Wein profitiert vom Atmen. Grundsätzlich gilt: Junge, tanninreiche Rotweine brauchen Luft, um ihre Aromen zu öffnen und ihre Gerbstoffe zu mildern. Auch reduktiv ausgebaute Weißweine können von etwas Sauerstoff profitieren.

Anzeichen, dass ein Wein Luft braucht:

  • Der Wein riecht beim Öffnen verschlossen oder leicht schwefelartig.
  • Die Tannine wirken beim ersten Schluck sehr präsent und adstringierend.
  • Der Wein ist jung und kraftvoll (z. B. Barolo, Amarone, junger Bordeaux).

Gereifte Weine sollten hingegen vorsichtig behandelt werden – sie können bei zu viel Luftkontakt schnell an Eleganz verlieren. Hier empfiehlt sich kurzes Probieren direkt nach dem Öffnen, bevor man entscheidet, ob Dekantieren sinnvoll ist.