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Produktbeschreibung


Poggio di Sotto – Brunello di Montalcino DOCG 2021

Poggio di Sotto · Castelnuovo dell’Abate · Montalcino · Biologico

Von Spätfrösten und Sommerhitze geprägt, durch feuchte Augustwochen in die volle Reife gebracht: der 2021er ist ein Brunello von bemerkenswerter innerer Spannung. Drei Jahre Fassreife, Abfüllung im April 2025 – und bereits von Falstaff wie James Suckling mit je 98 von 100 bewertet.

Zwischen 200 und 400 Metern Höhe liegen die Weinberge – und jede Parzelle bringt ihre eigene Bodensignatur. Oben: Kies, Eisenmineralien, organisches Material. Weiter unten dominieren weiße und graue Tone, dazwischen Galestro und lehmige Zonen. Der 2021er zieht seine vibrierende Säure und das kompakte Tannin aus genau diesen tonreichen, galestro-durchsetzten Lagen.

Weinberge von Poggio di Sotto in Castelnuovo dell'Abate
Alte Sangiovese-Rebstöcke bei Poggio di Sotto

100 Prozent Sangiovese, nichts sonst. Die Rebstöcke stehen im Schnitt seit 20 bis 25 Jahren – tief genug verwurzelt, um auch einen so kontrastreichen Jahrgang wie 2021 ausbalanciert durchzutragen. Der Weinbau erfolgt nach biologischen Grundsätzen.

Der Weg in den Keller beginnt mit kegelstumpfförmigen Holzbottichen und Betontanks, in denen der Wein über mindestens vier Wochen mit der Schale mazeriert. Poggio di Sotto überzieht diese Phase mit auffallend häufigen Remontagen – das zieht Aromen und Struktur gleichmäßig aus der Beere. Danach 36 Monate in 30-Hektoliter-Fässern aus slawonischer Eiche, Abfüllung im April 2025. Der 2021er ist damit jung auf der Flasche – und deutlich auf Lagerung ausgelegt.

Keller von Poggio di Sotto mit slawonischen Eichen-Botti

Verkostungsnotiz

Die Nase öffnet sich schichtweise: rote Früchte und kleine dunkle Beeren, dazu Veilchen und ein feiner Zitrustouch. Mit Luft kommen Anklänge von Tabak, Kaffee und Leder nach – typische Noten der 36 Monate auf slawonischer Eiche.

Am Gaumen wirkt der 2021er tief und substanzvoll, die Tannine fest, aber bereits sauber eingebunden. Die Säure trägt geradlinig. Das Finale bleibt balsamisch, dazu ein eisenhaltiger Nachklang.

Serviert zu Rinderschmorbraten in Rotwein, Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch oder einem kräftig gereiften Pecorino.

Auszeichnungen


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James Suckling - 98 Punkte
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Falstaff - 98 Punkte
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WinesCritic.com - 94 Punkte

Produkt Steckbrief


TYP:
Rotwein
LAND:
Italien
JAHRGANG:
2021
REGION:
Toskana
ALKOHOLGEHALT:
14
GESCHMACK:
Trocken
WEIN-STIL:
elegant
QUALITÄTSSTUFE:
DOCG
REBSORTE:
Sangiovese
ANBAUGEBIET:
Montalcino
FARBE:
Dunkles Granatrot
ALLERGENE:
enthält Sulfite
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
16 - 18
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
BIO
REBSORTENANTEILE:
100% Nebbiolo
AUSBAUART:
Barrique, Eichenholzfass, Flaschenreife
AUSZEICHNUNGEN:
Falstaff, James Suckling, WinesCritic.com
SPEISEN:
Käse, Pasta, rotes Fleisch, vegetarische Gerichte
AUSZEICHNUNGEN (BEWERTUNG):
WinesCritic.com - 94 Punkte, Falstaff - 98 Punkte, James Suckling - 98 Punkte
HERSTELLER/IMPORTEUR:
ColleMassari S.p.A. - Società Agricola, Via di Porta Pinciana, 6, 00187 Roma, Italien
AUSBAU:
Für 12 Monate in Barriquefässern und weitere 28 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche und mindestens 12 Monate Veredelung in der Flasche.
DUFT:
Noten von wilden Kräutern, Zedernholz, Rosinen, Ingwer und auch etwas Minze. Mit der Zeit tauchen Noten von Backpfl aumen, Tabak und Schokolade auf.
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
Am Gaumen außergewönlich elegant, trocken und kräftig, trotzdem samtig, harmonisch und weich. Ausdrucksstarke Tannine, dennoch weich und angenehm.
SPEISEEMPFEHLUNG:
Idealer Begleiter von Nudelgerichten mit leckeren Saucen, Ragout mit Steinpilzsauce, geröstetem oder geschmortem Fleisch, Lamm und gewürztem Schaf- und Ziegenmilchkäse., Perfekt zu Bistecca fi orentina, Filet, Gerichte mit Trüffeln oder Morcheln.

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Poggio di Sotto

Das toskanische Weingut Poggio di Sotto überzeugt seit der Gründung im Jahr 1989 mit seinen hervorragenden Weinen. Die Weinberge des Weinguts sind auf einem Hügel angesiedelt, der süd-östlich von Montalcino liegt. Platziert werden die Reben dot auf steilen Höhen zwischen 200 und 400 Metern.


Von Anfang an war Poggio di Sotto bekannt für seine hoch qualitativen Sangiovese-Trauben. Dadurch erreichte das Weingut schnell einen Kultstatus. Gerade mal zwei Jahre nach Gründung ist dort der erste Brunello di Montalcino des Guts entstanden.

Poggio di Sotto
Toskana

Die Herkunft

Toskana

Die Toskana ist hügelig, von Galestro- und Alberese-Böden geprägt; kontinentales Inland trifft auf maritime Küstenlagen. Große Tag-Nacht-Amplituden erlauben langsame, aromatische Reife. Sangiovese dominiert: Kirsche, Kräuter, lebendige Säure, feinkörniges Tannin (Chianti Classico, Brunello). In Bolgheri verbinden Bordeaux-Rebsorten dunkle Frucht, Graphit und Struktur. Vernaccia und Vermentino liefern trockene, mineralische Weißweine mit salziger Ader. Insgesamt präzise, charaktervolle Stile, die elegant reifen und hervorragend zu toskanischer Küche passen. Maremma zeigt sonnigere Weine. Vino Nobile di Montepulciano ist kernig und würzig; Rosso di Montalcino trinkreif, saftig. Olivenöl, Wild, Pecorino und Pasta begleiten.

Die Rebsorte

Sangiovese

Sangiovese prägt die Hügel der Toskana mit Galestro- und Alberese-Böden und zeigt je nach Lage kühle Eleganz oder sonnige Fülle. Typisch sind rote Kirsche und Sauerkirsche, Veilchen, Kräuter, etwas Orangenzeste und mit Reife Tabak, Leder und Erde. Die Weine wirken trocken, mittel bis kräftig, mit hoher, klarer Säure und feinkörnigem, doch bestimmtem Tannin – ideal für Tischkultur und Reife. Ausdrucksorte: Chianti Classico (geradlinig, würzig), Brunello di Montalcino (tiefer, langlebiger), Vino Nobile di Montepulciano (kernig, würzig), Morellino di Scansano (sonniger, weicher). Ausbau vom Edelstahl bis großem Holz oder Barrique, stets auf Frische und Struktur bedacht. Passt zu Bistecca, Wild, Ragù, Pecorino, Pilzen. Servieren 15–17 °C.

Sangiovese