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Produktbeschreibung


Chardonnay aus sechs Grand-Cru-Gemeinden der Côte des Blancs

Besserat de Bellefon · Champagne AOC

Für diesen Blanc de Blancs verwendet Besserat de Bellefon ausschließlich Chardonnay aus Grand-Cru-Gemeinden. Sechs Dörfer der Côte des Blancs liefern die Grundweine, und die feine Perlage, an der man das Haus erkennt, tritt in einem reinsortigen Chardonnay besonders deutlich hervor.

Gegründet wurde die Maison 1843 am Flussufer in Aÿ, heute sitzt sie in Épernay. Ihre Kundschaft war von Beginn an die Pariser Gastronomie, und daraus entstand 1930 die Vorgabe, die den Hausstil bis heute prägt: Victor Besserat wollte einen Champagner, den man über ein ganzes Menü hinweg trinken kann, ohne dass er ermüdet.

Cédric Thiébault führt diese Linie als Kellermeister fort. Er arbeitet mit niedrigerem Flaschendruck als in der Champagne üblich, die Perlage fällt dadurch feiner aus und der Schaum cremiger. Die malolaktische Gärung unterbleibt bei sämtlichen Cuvées des Hauses – im Blanc de Blancs bleibt der Zitrusfrucht so ihre Schärfe.

Champagne Besserat de Bellefon Blanc de Blancs Grand Cru, Flasche

Der Chardonnay stammt aus Avize, Cramant, Chouilly, Oger, Oiry und Mesnil-sur-Oger. Sechs Dörfer auf einem schmalen Streifen südlich von Épernay, alle mit Grand-Cru-Status – die dichteste Ansammlung von Spitzenlagen für diese Rebsorte in der ganzen Champagne.

Die Keller des Hauses liegen tief und bleiben kühl, der Champagner reift dort ohne Eile. Mindestens drei Jahre auf der Hefe, danach ein weiteres halbes Jahr Ruhe nach dem Dégorgement, bevor die Flasche das Haus verlässt.

James Suckling vergab 2025 wie schon im Jahr zuvor 94 Punkte, bei den Champagne Masters und beim Wettbewerb der Drinks Business gab es 2025 jeweils Gold.

Verkostungsnotiz

Helles Gelb mit klarem Glanz, der Schaum steigt in dünnen Fäden auf. Die Nase führt mit Zitrusfrucht und Zitronenzeste, dahinter liegen Akazienblüte und Geißblatt. Am Gaumen ist der Wein straff gebaut, die Säure gibt die Richtung vor, die Textur wirkt kreidig und luftig zugleich, ohne jede Schwere. Die Dosage bleibt knapp und stört die Klarheit an keiner Stelle. Der Abgang ist präzise, mit Zitrusschale und einer salzigen Kante.

Gut zu Belon-Austern, zu Jakobsmuschel-Carpaccio mit weißem Trüffelöl oder zu einem Risotto mit Zitrone und Parmesan. Auch ein junger Chaource oder ein Chabichou du Poitou funktionieren gut.

Auszeichnungen


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James Suckling - 94 Punkte
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Wine Enthusiast - 92 Punkte
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Gilbert & Gaillard - 94 Punkte
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WinesCritic.com - 93 Punkte
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Mundus Vini - Silber
The Drinks Business – Gold
The Drinks Business – Gold
Sakura - Gold
Sakura - Gold

Produkt Steckbrief


RESTZUCKER:
7
TYP:
Champagner
LAND:
Frankreich
REGION:
Champagne
GESCHMACK:
Trocken
ALKOHOLGEHALT:
12,5
AUSBAU:
auf der Hefe
REBSORTE:
Chardonnay
AUSBAUART:
auf der Hefe
VERSCHLUSS:
Naturkorken
ALLERGENE:
enthält Sulfite
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
8 - 10
REBSORTENANTEILE:
100% Chardonnay
FARBE:
Leuchtendes Strohgelb mit feiner und anhaltender Perlage.
DUFT:
Mineralisch und salzig unterlegt, mit klarer Zitrusfrucht und einem zarten Hauch Akazie.
SPEISEN:
als Aperitivo, Fisch, Geflügel, Käse, Meeresfrüchte, Reis, Reisgerichte, vegetarische Gerichte, Vorspeisen
HERSTELLER/IMPORTEUR:
Champagne Besserat de Bellefon depuis 1842, 5 Rue Jean Chandon Moët, 51200 EPERNAY, Frankreich
AUSZEICHNUNGEN:
James Suckling, Mundus Vini, Sakura, The Drinks Business, Wine Enthusiast, WinesCritic.com, Gilbert & Gaillaird
GESCHMACKS-BESCHREIBUNG:
Straff und kreidig, präzise gezeichnet, von vibrierender Spannung getragen bis in den eleganten Abgang.
SPEISEEMPFEHLUNG:
Begleitet Austern und Jakobsmuschel-Carpaccio mit weißem Trüffelöl ebenso souverän wie ein Risotto mit Zitrone und Parmesan oder milde Weichkäse wie Chaource.
AUSZEICHNUNGEN (BEWERTUNG):
Wine Enthusiast - 92 Punkte, WinesCritic.com - 93 Punkte, James Suckling - 94 Punkte, Mundus Vini - Silber, Gilbert & Gaillard - 94 Punkte, The Drinks Business – Gold, Sakura - Gold

Kundenbewertungen

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Besserat de Bellefon

Maison Besserat de Bellefon wurde 1843 in Aÿ an der Marne gegründet und sitzt heute in Épernay. Ihr Champagner war von Beginn an für die feine Küche gedacht, und diese Nähe zur Gastronomie prägt seinen Stil bis heute.

1930 stellte sich Victor Besserat die Frage, wie ein Champagner ein ganzes Menü begleiten kann, ohne je zu schwer zu werden. Seine Antwort war die Cuvée des Moines mit deutlich reduzierter Dosage: Der Flaschendruck liegt rund eineinhalb Bar unter dem eines klassischen Champagners, wodurch das Mousseux etwa dreißig Prozent feiner perlt und beim Einschenken beinahe cremig wirkt.

Kellermeister Cédric Thiébault verzichtet bewusst auf die malolaktische Gärung, was Frische, Präzision und Reifepotenzial bewahrt. Die Trauben stammen aus über fünfzig Crus, überwiegend aus Premier- und Grand-Cru-Lagen. Beim Bleu Brut sorgt eine „ewige Reserve" für Tiefe und Konstanz, in die jeder Jahrgang einfließt. In den kühlen Kreidekellern von Épernay reift jede Flasche, bis sich jene lang anhaltende Perlage entwickelt, für die das Haus bekannt ist.

Besserat de Bellefon
Champagne

Die Herkunft

Champagne

Die Champagne ist kühl und kalkreich; Kreide speichert Wasser, reflektiert Licht und liefert Spannung. Lagen reichen von Montagne de Reims und Vallée de la Marne bis Côte des Blancs, Aube. Grenzwertiges Klima begünstigt feine Grundweine. Stil: druckvoll, straff, feinperlig, langlebig. Chardonnay bringt Zitrus, Kreide, Länge; Pinot Noir rote Frucht und Struktur; Meunier Fülle. Ausbau reicht von brut nature bis gereift mit Brioche und Nuss. Terroir-Cuvées und Jahrgänge zeigen Tiefe, Präzision, salzige Mineralität. Blanc de Blancs wirkt schlanker, zitrischer; Blanc de Noirs zeigt Fülle, Würze, Kraft. dauerhaft.

Die Rebsorte

Chardonnay

Chardonnay stammt aus Burgund und ist heute weltweit verbreitet. In Italien steht er vor allem in Trentino-Südtirol, Friaul, Piemont, Toskana und Sizilien – still oder als Basis für Metodo Classico in Trentodoc und Franciacorta. Die Sorte reift mittel bis früh, passt sich Böden und Klima stark an. Profil (still, trocken): Zitrone, grüner/gelber Apfel, Birne, je nach Reife Pfirsich, dazu Kreide/Stein, gelegentlich Nuss. BSA (Malolaktik) bringt Cremigkeit, Holz (meist Barrique) Noten von Vanille, Toast, Brioche; ohne Holz wirkt er geradlinig, mineralischer. Am Gaumen mittel bis kräftig, gute Säure, klare Struktur; Lagerung auf der Feinhefe erhöht Textur. Schaumwein zeigt Zitrus, Apfel, Hefegebäck, feine Perlage. Foodpairing: Fisch/Meeresfrüchte, Geflügel, Risotto, cremige Saucen; die barriquebetonte Variante passt zu Kalb, Schwein, gereiftem Käse. Servieren: still 9–12 °C, kräftig/holzig 12–14 °C; viele Qualitäten reifen 5–10+ Jahre.

Chardonnay