Terre Cevico Cagnina di Romagna DOC 2025
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Produktbeschreibung
Cagnina: der Refosco der Romagna, jung getrunken
Cagnina ist der Name, den die Romagna einer alten Rebsorte aus der Refosco-Familie gegeben hat. Seit 2011 fällt der Wein unter die Romagna DOC, die mindestens 85 Prozent Cagnina im Glas verlangt, damit der Name aufs Etikett darf. Vor allem aber ist es ein Herbstwein: aus früh gelesenen Trauben gekeltert und jung getrunken, traditionell um San Martino im November. Dann schenkt man ihn auf den Festen der Region aus, kaum dass die Lese vorbei ist und die Kastanien rösten.
Die Refosco-Familie ist im Nordosten Italiens zu Hause, vom Friaul bis zum Karst, wo die Sorte Terrano heißt; in der alten norditalienischen Tradition gilt sie als kräftige, dunkle Traube. In den Hügeln der Romagna bringt sie diesen lieblichen, früh trinkbaren Roten hervor, den Terre Cevico nur kurz im Edelstahltank ausbaut, bevor die Flasche gefüllt wird.
Im Glas ein tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase ist intensiv und fruchtig: reife Waldbeeren, Kirsche und Pflaume, dazu Himbeere und ein leichter Anflug von Veilchen und Kakao. Am Gaumen weich und samtig, mit runder Süße und nur dezenter Säure. Der Körper bleibt leicht, der Eindruck süffig und zugänglich.
Jung und kühl serviert zeigt er sich am besten. Daheim gehört er zu Ciambella und gerösteten Kastanien, dem Gebäck und den Maronen des Spätherbstes. Ebenso gut begleitet er Schokoladendesserts, Mandelgebäck oder eine fruchtige Tarte.
Produkt Steckbrief
SÄURE:
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Le Rocche Malatestiane
Le Rocche Malatestiane ist die Winzergenossenschaft aus Rimini in der Romagna. Seit Jahrzehnten bündeln hier zahlreiche Familienbetriebe ihre Trauben aus Hügel- und Küstenlagen zwischen Apennin und Adria. Im Mittelpunkt stehen regionale Sorten: Sangiovese di Romagna für charaktervolle Rote; dazu frische, geradlinige Weißweine wie Trebbiano, Pagadebit und – in Rimini typisch – Rebola.
Die Weinberge wachsen auf kalk- und lehmhaltigen Böden, die Tage sind warm, die Nächte durch die Meeresbrise spürbar kühler: beste Voraussetzungen für klare Frucht und lebendige Säure. Im Keller dominiert eine schonende Verarbeitung mit temperaturkontrollierter Gärung; ausgewählte Partien reifen in größeren Holzfässern, um Struktur zu geben, ohne die Herkunft zu überdecken. Ergebnis: verlässliche, regionstypische Weine – trinkig, vielseitig und mit deutlichem Romagna-Profil.
Die Herkunft
Emilia Romagna
Emilia-Romagna vereint fruchtbare Poebene und Apenninhügel; Küche und Wein sind eng verwoben. Die Region bringt lebensfrohe, essensbegleitende Stile. Lambrusco steht trocken bis halbtrocken für violette Frucht, Veilchen, Kirsche und erfrischende Perlage. Sangiovese di Romagna ist kirschig, würzig, mittelgewichtig. Pignoletto (Grechetto Gentile) liefert still oder perlend blumig-zitrische Weißweine mit leichter Nussigkeit. Insgesamt unkompliziert, doch seriös, mit guter Säure und hohem Trinkfluss. Albana di Romagna kann strukturiert und mandelig sein. Colli Piacentini bringt Gutturnio mit Saft und Grip. Pasta al ragù, Mortadella, Parmigiano und Prosciutto di Parma passen hervorragend.
Die Rebsorte
Refosco
Refosco dal Peduncolo Rosso reift spät auf Kies, Mergel und Flyschhängen und bewahrt kühle Frische sowie kernige Tannine. Im Glas zeigen sich Brombeere, Schwarzkirsche, Pflaume, dunkle Kräuter und Pfeffer, oft mit leicht balsamischem Nachhall und einer steinigen, fast eisenhaltigen Mineralik. Jung wirkt er straff und geradlinig, mit mittlerem bis kräftigem Körper; Ausbau im Edelstahl betont die Frucht, großes Holz bringt Würze und Politur. Sehr guter Tischwein zu Wild, Lamm, Ragù, Pilzen und reifem Hartkäse. Leicht kühlen auf 15–17 °C; gute Exemplare gewinnen über fünf bis zehn Jahre an Tiefe.