Novemberbox: Weingut des Jahres - Tommasi
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Produktbeschreibung
Novemberbox: Weingut des Jahres
Amarone, Brunello und ein Aglianico vom Monte Vulture: Diese Box ist für die Abende gepackt, an denen ein besonderer Wein auf den Tisch soll. Den Anlass liefert eine Nachricht aus Rom. Im Oktober 2026 hat der Gambero Rosso die Tommasi Family Estates in der Guida Vini d’Italia 2027, ihrer 40. Ausgabe, zur Cantina dell’Anno gekürt, zum Weingut des Jahres. Der Titel gilt der Unternehmensgruppe, nicht einzelnen Flaschen. Aus drei ihrer Güter stammen die Weine dieser Box. Für den Amarone 2022 stehen 93 Punkte von James Suckling, für den Brunello 2019 92 von Wine Enthusiast, für den Don Anselmo 2017 92 von Vinous.
Wem der Titel gilt
1902 kaufte Giacomo Tommasi das Gut Conca d’Oro in der Valpolicella Classica. Heute führt die vierte Generation das Unternehmen, neun Familienmitglieder teilen sich die Leitung, und 2027 steht das 125-jährige Jubiläum an.
Die Jury zählt die Tommasi zu den besten Interpreten der Valpolicella. Gewürdigt hat sie ebenso den Schritt über diese Heimat hinaus: Die Familie habe Mut und Weitsicht bewiesen, als sie in die besten Terroirs Italiens investierte, und daraus sei eine Gruppe von internationalem Gewicht entstanden.
Der Titel gilt der gesamten Gruppe, zu der seit 2015 Casisano und seit 2016 Paternoster gehören. Ausgezeichnet ist das Unternehmen, keiner der drei Weine dieser Box. Stellen Sie die drei nebeneinander, stehen Kalk aus der Valpolicella, Galestro aus Montalcino und Tuff vom Vulture auf einem Tisch.
Amarone 2022
Im Stammhaus beginnt der Wein mit Warten. Die von Hand gelesenen Trauben von den Kalkböden liegen rund fünf Monate im Fruttaio, einem luftigen Lagerraum, bevor sie in die Presse kommen und langsam gären. Es folgen drei Jahre in slawonischen Eichenfässern von 35 Hektolitern. Der Legende nach verdankt der Amarone seinen Namen einem vergessenen Fass süßen Reciotos, das durchgor: Aus „amaro“, bitter, wurde die Bezeichnung für einen trockenen Wein.
Im Glas riechen Sie getrocknete Kirsche und Rosine, dann Kardamom, Zimt und Bitterorangenschale. Am Gaumen bleibt er warm und samtig und endet bei dunkler Schokolade. James Suckling gibt dem Amarone 2022 93 Punkte. Dazu passt ein Rinderschmorbraten mit Polenta, nach dem Essen ein Stück gereifter Monte Veronese.
Brunello 2019
Mit Casisano hat sich die Familie 2015 einen ihrer Träume erfüllt, so hat es Pierangelo Tommasi selbst formuliert. Das Consorzio del Vino Brunello di Montalcino hat den Jahrgang 2019 mit fünf Sternen bewertet, seiner höchsten Stufe. Das Urteil gilt der gesamten Appellation. Bei Casisano, 480 Meter hoch im Südosten von Montalcino, verzögerte Regen Anfang September die Reife, gelesen wurde erst Anfang Oktober. Unter den neun Hektar für den Brunello bröckelt Galestro, der Schiefermergel der Gegend. Für den Wein von Casisano stehen 92 Punkte bei Wine Enthusiast, 91 bei James Suckling und je 90 bei Vinous, Wine Spectator und Jeb Dunnuck.
Nach drei Jahren in großen Holzfässern zeigt er Schattenmorelle und Zwetschge, Zedernrinde und getrocknete Kräuter, mit Luft auch Brombeere. Die dicht gewebten Tannine trägt eine frische Säure bis in den salzigen, straffen Nachhall. Servieren Sie Pappardelle mit Wildschweinragout, für den Rest der Flasche einen gereiften Pecorino di Pienza.
Don Anselmo 2017
Der Monte Vulture in der Basilikata ist ein erloschener Vulkan. Auf seinem Tuff, rund 600 Meter hoch, tragen vier Hektar alter Reben in der Contrada Gelosia nur 35 bis 40 Doppelzentner je Hektar. Paternoster, 1925 in Barile gegründet, macht daraus den Don Anselmo. Zwei Jahre reift er je zur Hälfte in großen Botti und gebrauchten Barriques, ein weiteres in der Flasche. Für den 2017er stehen 92 Punkte bei Vinous und 91 bei Wine Spectator.
Von den dreien ist er der dunkelste: reife Pflaume und Leder, Lorbeer und Salbei, schwarzer Pfeffer, dahinter eine rauchige, fast aschige Note. Viel Tannin, eine für den Süden wache Säure, am Ende leicht bittere Schokolade. So ein Wein verlangt nach Lammkeule mit Rosmarin aus dem Ofen. Wer danach noch Käse reicht, nimmt Caciocavallo Podolico.
Im Vergleich
| Wein | Herkunft | Rebsorte | Charakter | Wertungen |
|---|---|---|---|---|
| Amarone 2022 | Valpolicella Classica, Venetien | Corvina, Corvinone, Rondinella, Oseleta | warm und samtig, Trockenfrucht | James Suckling 93 |
| Brunello 2019 | Montalcino, Toskana | Sangiovese Grosso | kühl und würzig, Kirsche | Wine Enthusiast 92, James Suckling 91 |
| Don Anselmo 2017 | Barile am Monte Vulture, Basilikata | Aglianico | dunkel und balsamisch, Rauch | Vinous 92, Wine Spectator 91 |
So probieren Sie die drei
Reihenfolge. Wir empfehlen, mit dem Brunello zu beginnen, dem Schlankesten. Es folgt der Don Anselmo mit mehr Kraft, zuletzt der Amarone, der wärmste und weichste, gern zum Käse. Das ist unser Rat, keine Regel. Zu zweit verteilen Sie die Flaschen besser auf drei Abende, für einen einzigen braucht es eine größere Runde.
Temperatur und Karaffe. Rund 18 °C passen für alle drei. Brunello und Don Anselmo bekommen in der Karaffe mindestens eine Stunde Luft, der junge Amarone eine bis zwei.
Lagern. Kühl und dunkel liegend muss keine der drei Flaschen sofort auf den Tisch. Der Amarone 2022 kann bis zu 15 Jahre reifen, der Brunello 2019 nach unserer Einschätzung rund ein Dutzend, auch der Don Anselmo 2017 hat noch viele Jahre vor sich.
Die Box zeigt, was eine Familie aus dem Veneto jenseits ihrer Heimat mit anderen Rebsorten anfängt. Als Geschenk passt sie zu Menschen, die gern für Gäste kochen.
Bilder mit dem Vermerk „KI“ sind KI-generierte Stimmungsbilder. Etiketten und Flaschen können im Detail vom Original abweichen.
In diesem Paket enthalten
0.75 l (53,27 € / 1 l)
0.75 l (53,27 € / 1 l)
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