Summus Toscana IGT 2019
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Produktbeschreibung
SummuS 2019
Wenn aus Montalcino eine Cuvée kommt, die nicht dem Sangiovese in Reinform folgt, steht dahinter meistens eine klare Idee. Bei Castello Banfi heißt diese Idee SummuS. Seit seiner Premiere 1985 zeigt der Wein, was das Gut jenseits des Brunello zuwege bringt. Der Jahrgang 2019 bindet Cabernet Sauvignon, Sangiovese und Syrah zu einem dichten, kantigen Ganzen mit unverkennbar toskanischer Handschrift.
Castello Banfi liegt im südlichen Teil der Montalcino-Zone, dort wo das Klima mediterraner wird. 1978 übernahmen die Brüder John und Harry Mariani das Gut samt der mittelalterlichen Festung Poggio alle Mura. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Weingut zu einem der forschungsaktivsten Betriebe der Region – mit eigenem Önologielabor und einem umfangreichen Klonselektionsprogramm für Sangiovese.
Cristina Mariani-May führt heute in dritter Generation die Geschäfte. Unter ihr entwickelt sich Banfi in zwei Richtungen weiter: mehr Fokus auf Einzellagen im Brunello-Segment und ein wachsendes Interesse an autochthonen Rebsorten abseits des klassischen Kanons.
Drei Rebsorten prägen den SummuS 2019: Cabernet Sauvignon mit 60 Prozent, Sangiovese mit 33 Prozent und Syrah mit 7 Prozent. Der hohe Sangiovese-Anteil rückt diesen Jahrgang näher an das Terroir von Montalcino heran, als es bei einer rein international orientierten Rezeptur der Fall wäre. Der Cabernet liefert Rückgrat und dunkle Frucht, der Sangiovese Frische und eine feine Gerbstoff-Zeichnung, der Syrah Würze und einen pfeffrigen Akzent.
Die Böden wechseln auf engem Raum: sandiger Lehm mit Kiesadern an den höher gelegenen Hängen, kalkhaltige Tonböden in den tieferen Lagen. Jede Sorte wächst dort, wo sie die besten Bedingungen vorfindet – das schärft den Charakter der einzelnen Partien, bevor sie am Ende zusammengeführt werden.
Die drei Partien werden getrennt gelesen, getrennt vergoren und auch getrennt ausgebaut. Die Gärung läuft in den sogenannten Horizon-Tanks – einer von Banfi entwickelten Konstruktion aus Edelstahl und französischer Eiche, die kontrollierte Bedingungen mit einem dezenten Holzeinfluss verbindet. Danach reifen die Weine für rund 24 Monate in Barriques aus französischer Eiche mit 350 Litern Fassungsvermögen.
Die finale Assemblage entsteht erst gegen Ende der Fassreife. So kann das Kellerteam die Anteile jedes Jahr neu justieren – beim 2019er mit einem Sangiovese-Anteil von 33 Prozent, der dem Wein eine klare toskanische Linie einschreibt.
Verkostungsnotiz
Tiefes, leuchtendes Rubinrot. In der Nase junge Fruchtnoten von Kirsche und Brombeere, getragen von reiferen Anklängen eingekochter Früchte, Gewürznelke, Tabakblatt und gemahlenem Kaffee. Am Gaumen kräftig gebaut, mit präsenten, zugleich süßen und fein polierten Tanninen. Das Finale trägt lange, hält die Würze in der Spur und klingt mit einem Hauch dunkler Beeren aus. Ein Supertuscan, der bereits jetzt Freude macht und über das nächste Jahrzehnt hinweg an Tiefe gewinnen wird.
Auszeichnungen
Produkt Steckbrief
SÄURE:
TYP:
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EAN:
GESCHMACK:
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QUALITÄTSSTUFE:
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WEIN-STIL:
LAGERFÄHIGKEIT:
EMPF. TRINKTEMPERATUR:
REBSORTE:
FARBE:
HERSTELLER/IMPORTEUR:
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SPEISEN:
AUSBAU:
AUSZEICHNUNGEN:
SPEISEEMPFEHLUNG:
AUSZEICHNUNGEN (BEWERTUNG):
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Banfi
„Wir arbeiten mit den Händen, wir denken mit dem Herzen.“
Dies ist der Leitgedanke bei jedem Schritt, der beim weltweit renommierten Castello Banfi unternommen wird. Und über die Jahrzehnte, seit der Gründung im Jahre 1978, sind es unzählige Schritte, die dieses Ausnahmeweingut zum dynamischen Motor in der Toskana avancieren ließen. Der Name Banfi ist zum Synonym für die Qualitätsoffensive in der Region und speziell in Montalcino geworden, der Heimat des berühmten Brunello.
Die Herkunft
Toskana
Die Toskana ist hügelig, von Galestro- und Alberese-Böden geprägt; kontinentales Inland trifft auf maritime Küstenlagen. Große Tag-Nacht-Amplituden erlauben langsame, aromatische Reife. Sangiovese dominiert: Kirsche, Kräuter, lebendige Säure, feinkörniges Tannin (Chianti Classico, Brunello). In Bolgheri verbinden Bordeaux-Rebsorten dunkle Frucht, Graphit und Struktur. Vernaccia und Vermentino liefern trockene, mineralische Weißweine mit salziger Ader. Insgesamt präzise, charaktervolle Stile, die elegant reifen und hervorragend zu toskanischer Küche passen. Maremma zeigt sonnigere Weine. Vino Nobile di Montepulciano ist kernig und würzig; Rosso di Montalcino trinkreif, saftig. Olivenöl, Wild, Pecorino und Pasta begleiten.
Die Rebsorte
Cabernet Sauvignon
Cabernet Sauvignon ist eine späte, dickschalige rote Traube (Kreuzung aus Cabernet Franc × Sauvignon Blanc) mit hoher Farbdichte, straffem Tannin und guter Säure. Typische Aromen: schwarze Johannisbeere/Cassis, Brombeere, Pflaume, dazu Grafit, Zedernholz, grüne Paprika (Pyrazine) je nach Reife; im Holz Ausbau Noten von Vanille, Zeder, Tabak. In Italien vor allem in Toskana (Bolgheri, Maremma), Friaul, Trentino-Südtirol, Venetien und Sizilien – häufig in Bordeaux-Cuvées mit Merlot/Cabernet Franc, teils reinsortig. Stil: trocken, mittel bis kräftig, langlebig. Ausbau: Edelstahl (fruchtbetont) oder Barrique (Struktur, Gewürz). Trinkfenster: gute Basis 3–6 Jahre, Topweine 10–20+. Servieren bei 16–18 °C, karaffieren bei jungen, tanninreichen Weinen. Foodpairing: Rind/Steak, Lamm, Wild, gereifter Hartkäse; tomatenlastige Küche, gegrilltes Gemüse mit Kräutern.