Sangiovese
Sanguis Jovis – Blut des Jupiter. Italiens meistangebaute rote Traube liefert Weine, die nach Kirsche, Kräutern und toskanischer Erde schmecken, sich zu Pizza genauso wohlfühlen wie auf einer festlichen Tafel neben dem Bistecca alla Fiorentina – und dabei eine Spannweite abdecken, die vom unkomplizierten Feierabend-Chianti bis zum jahrzehntelang reifefähigen Brunello di Montalcino reicht. Wer Sangiovese Wein versteht, hält den Schlüssel zu einem guten Teil der italienischen Weinkultur in der Hand.
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Inhaltsverzeichnis
- Was ist Sangiovese und wie schmeckt dieser Rotwein?
- Chianti, Brunello, Vino Nobile – welcher Sangiovese Rotwein passt zu mir?
- Was ist ein Supertoskaner?
- Sangiovese und Primitivo – zwei Welten, ein Land
- Gibt es Sangiovese auch außerhalb der Toskana?
- Zu welchem Essen passt Sangiovese am besten?
- Kann man Sangiovese Weine lange lagern?
- Welcher Sangiovese ist der beste für Einsteiger?
- Sangiovese Wein kaufen – bei Vinolisa
Was ist Sangiovese und wie schmeckt dieser Rotwein?
Sangiovese ist eine spätreifende rote Rebsorte, die auf über 70.000 Hektar in ganz Italien kultiviert wird – Schwerpunkt Toskana, aber längst nicht nur dort. Die Sangiovese Traube liebt kalkhaltige, gut drainierte Böden und sonnige Hanglagen. Ihre Schale ist vergleichsweise dünn, weshalb Sangiovese Rotwein oft heller ausfällt als etwa ein Primitivo oder Nero d’Avola: Im Glas zeigt er ein lebendiges Rubinrot, das mit der Reife in Granat- und Ziegeltöne übergeht.
Geschmacklich lebt die Rebsorte von einer markanten Säure und einem straffen Tanningerüst. Junge Sangiovese-Weine erinnern an Sauerkirsche, Pflaume und Veilchen; dazu gesellen sich oft Noten von Tomatenblatt, Oregano und einer leicht erdigen Würze. Mit zunehmender Reife – im großen Holzfass oder im Barrique – treten dunklere Töne in den Vordergrund: Leder, Tabak, getrocknete Kräuter, Espresso, manchmal ein Anflug von Teer. Der Alkoholgehalt bleibt dabei meist moderat, selten über 14 Vol.-%.
Diese Kombination aus lebendiger Säure, feinem Tannin und aromatischer Vielschichtigkeit macht Sangiovese Wein zu einem der vielseitigsten Essensbegleiter Italiens – und zu einer Rebsorte, die je nach Anbaugebiet und Ausbau völlig unterschiedliche Gesichter zeigt.
Eine Rebsorte, viele Namen
Sangiovese heißt nicht überall Sangiovese. Je nach Anbauort hat die Traube eigene lokale Bezeichnungen entwickelt:
- Brunello – in Montalcino (Toskana), Grundlage für den Brunello di Montalcino
- Prugnolo Gentile – in Montepulciano (Toskana), Grundlage für den Vino Nobile
- Morellino – in der Maremma/Scansano (Toskana), Grundlage für Morellino di Scansano
- Nielluccio – auf Korsika
- Sangioveto – historischer toskanischer Name, erstmals 1590 bei dem Agronomen Soderini dokumentiert
Genetisch sind alle identisch. Die unterschiedlichen Namen spiegeln die lokale Anpassung der Rebe an ihr jeweiliges Terroir wider.
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Chianti, Brunello, Vino Nobile – welcher Sangiovese Rotwein passt zu mir?
Die drei großen Sangiovese-Appellationen der Toskana stehen für drei klar unterscheidbare Stile. Alle tragen den DOCG-Status – die höchste italienische Qualitätsklassifikation – und alle basieren auf der gleichen Traube. Und doch schmecken sie verschieden genug, um je nach Anlass, Budget und persönlicher Vorliebe eine eigene Empfehlung zu verdienen.
| Chianti Classico DOCG | Brunello di Montalcino DOCG | Vino Nobile di Montepulciano DOCG | |
|---|---|---|---|
| Sangiovese-Anteil | mind. 80 % | 100 % (als „Brunello“) | mind. 70 % (als „Prugnolo Gentile“) |
| Cuvée-Partner | Colorino, Canaiolo, Merlot, Cabernet | – (reinsortig) | Canaiolo, Mammolo, Merlot |
| Mindestreife | 12 Mon. (Annata), 24 Mon. (Riserva) | 5 Jahre bis Freigabe, davon 2 J. im Fass | 24 Monate, davon 12 im Holz |
| Stilistik | Frisch, kirschbetont, lebendige Säure; Riserva und Gran Selezione mit mehr Tiefe | Kraftvoll, vielschichtig, tanninbetont; entfaltet sich über Jahrzehnte | Zwischen Chianti und Brunello: strukturiert, aber zugänglicher |
| Lagerpotenzial | 3–7 J. (Annata), 8–15 J. (Riserva/GS) | 10–30+ Jahre | 5–15 Jahre |
| Preisniveau | 10–30 € | 30–80 €, Riserva ab 50 € | 15–40 € |
Diese Tabelle gibt Orientierung – jedes Weingut setzt eigene Akzente. Ein ambitionierter Chianti Classico Gran Selezione kann einem Brunello an Komplexität nahekommen, während ein Einstiegs-Brunello im warmen Jahrgang früh trinkreif sein kann.
Woran erkenne ich einen guten Chianti Classico?
Chianti Classico stammt ausschließlich aus dem historischen Kerngebiet zwischen Florenz und Siena. Drei Qualitätsstufen helfen bei der Einordnung: Annata (der Jahrgangschianti, mindestens ein Jahr gereift), Riserva (mindestens 24 Monate Reifezeit) und Gran Selezione – die seit 2014 existierende Spitze der Pyramide, die eine strenge Selektion aus gutseigenen Trauben verlangt und mindestens 30 Monate reifen muss.
Achten Sie beim Kauf auf den schwarzen Hahn am Flaschenhals – er garantiert, dass der Wein aus dem Classico-Gebiet stammt und nicht aus der weitläufigeren, weniger streng regulierten Chianti-Appellation.
Der Gallo Nero – der schwarze Hahn
Der Gallo Nero ist das Gütezeichen des Consorzio Vino Chianti Classico. Die Legende dahinter reicht ins Mittelalter: Um eine Gebietsgrenze zwischen Florenz und Siena festzulegen, sollen beide Städte je einen Reiter bei Hahnenschrei losgeschickt haben. Florenz wählte einen schwarzen Hahn, der – hungrig und früh wach – deutlich vor dem Sieneser Hahn krähte. Der Florentiner Reiter gewann so den größeren Gebietsanteil. Ob historisch verbürgt oder nicht: Der Gallo Nero unterscheidet heute verlässlich den Chianti Classico vom einfachen Chianti DOCG. Nur Weine aus dem Classico-Kerngebiet dürfen ihn tragen.
Warum ist Brunello di Montalcino so hochwertig und teuer?
Brunello di Montalcino gehört zu den am strengsten regulierten Weinen Italiens. Er muss zu 100 Prozent aus Sangiovese (in Montalcino „Brunello“ genannt) bestehen und darf erst im sechsten Jahr nach der Ernte in den Handel gelangen – als Riserva sogar erst im siebten. Mindestens zwei Jahre verbringt der Wein im Eichenfass, gefolgt von weiteren Monaten in der Flasche.
Die begrenzte Anbaufläche rund um das Hügelstädtchen Montalcino, die niedrigen Erträge und die aufwendige Herstellung treiben den Preis. Hinzu kommt das Lagerpotenzial: Die besten Brunellos reifen 20 bis 30 Jahre und gewinnen in dieser Zeit an Komplexität. Diese Langlebigkeit macht den Wein auch als Sammlerstück attraktiv.
Wer die Stilistik des Brunello kennenlernen möchte, ohne das Budget zu strapazieren, findet im Rosso di Montalcino eine kluge Alternative. Ebenfalls reinsortig aus Sangiovese gekeltert, aber mit kürzerer Reifezeit (mindestens sechs Monate im Fass), zeigt er die typischen Montalcino-Aromen – Kirsche, Pflaume, Kräuter – in einem zugänglicheren, fruchtigeren Gewand.
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Was ist ein Supertoskaner?
In den 1970er und 1980er Jahren begannen toskanische Winzer, Weine außerhalb der damals eng gefassten DOC-Regeln zu produzieren. Manche verschnitten Sangiovese mit internationalen Sorten wie Cabernet Sauvignon oder Merlot, andere kelterten reinsortige Sangiovese-Weine, die nicht den vorgeschriebenen Verschnittanteilen entsprachen. Diese Weine durften nur als schlichter „Vino da Tavola“ oder später als IGT Toscana etikettiert werden – und waren dabei qualitativ auf dem Niveau der besten DOCG-Gewächse, oft darüber.
Die englischsprachige Weinpresse taufte sie „Super Tuscans“, und der Name blieb hängen. Heute lassen sich zwei Strömungen unterscheiden: Cuvées aus Sangiovese mit internationalen Rebsorten – berühmte Beispiele sind Tignanello (Antinori) oder Sassicaia (Tenuta San Guido) – und reinsortige Sangiovese-Weine, die ohne die Beimischung anderer Sorten auskommen. Zu den bekanntesten der zweiten Kategorie zählt der Flaccianello della Pieve von Fontodi. Seit 1981 produziert die Familie Manetti in Panzano im Conca d’Oro diesen reinsortigen Sangiovese, der im Barrique reift und von Weinkritikern regelmäßig mit Höchstnoten bedacht wird. Der Flaccianello könnte längst als Chianti Classico Gran Selezione durchgehen, doch das Weingut hält an der Supertuscan-Tradition fest.
Supertoskaner zeigen, wie wandlungsfähig die Sangiovese Traube sein kann: Von fruchtig-eleganten Interpretationen bis hin zu kraftvollen, im Barrique gereiften Weinen mit Anklängen von dunklen Beeren, Vanille, Zedernholz und Rauch.
Sangiovese und Primitivo – zwei Welten, ein Land
Das Stichwort „Sangiovese Primitivo“ fällt in Weinforen und Suchanfragen zunehmend – und der Vergleich lohnt, denn die beiden Rebsorten verkörpern gegensätzliche Pole des italienischen Rotweinspektrums.
| Sangiovese | Primitivo | |
|---|---|---|
| Heimatregion | Toskana, Mittelitalien | Apulien, Süditalien |
| Säure | Hoch, lebhaft, prägend | Niedrig bis moderat |
| Tannine | Fest, straff, feinkörnig | Weich, samtig, unauffällig |
| Alkohol | Moderat (12,5–14 %) | Hoch (13–15,5 %) |
| Typische Aromen | Sauerkirsche, Kräuter, Leder, Erde | Dunkle Waldfrüchte, Zimt, Nelken, Pflaumenmus |
| Stilistik | Elegant, säurebetont, linear | Opulent, fruchtbetont, warm |
| Lagerpotenzial | Hoch (Brunello: Jahrzehnte) | Moderat (3–8 Jahre) |
Sangiovese verlangt etwas mehr Geduld und die richtige Speise – seine Säure kann ohne passendes Essen kantig wirken. Primitivo zeigt sich von der ersten Minute zugänglich und schmeichelt dem Gaumen mit Fruchtfülle und Wärme. Beide Rebsorten haben ihre Berechtigung, und in den letzten Jahren sind zunehmend Sangiovese-Primitivo-Cuvées auf dem Markt, vor allem aus den Abruzzen und Apulien. Diese Verschnitte verbinden die Säure und Struktur des Sangiovese mit der Kraft und Frucht des Primitivo zu einem harmonischen Gesamtbild – ein spannender Kompromiss für alle, die beides mögen.
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Zu welchem Essen passt Sangiovese am besten?
Sangiovese ist ein Rotwein, der am Tisch aufblüht. Seine lebendige Säure und die festen Tannine machen ihn zum idealen Partner für fettreiche, herzhafte Gerichte – die Säure schneidet durch Fett, die Tannine greifen Proteine auf, und der Wein gewinnt an Fülle, statt neben dem Essen zu verblassen.
- Tomatenbasierte Gerichte sind die Paradedisziplin: Ragù alla Bolognese, Pappa al Pomodoro, Pasta all’Amatriciana oder eine klassische Pizza Margherita. Die Säure der Tomate und die des Sangiovese ergänzen sich, statt zu konkurrieren.
- Gegrilltes und geschmortes Fleisch – vom Bistecca alla Fiorentina über Wildschweingulasch bis zum langsam gegarten Lammschlegel. Ein kräftiger Brunello oder Chianti Classico Riserva hält hier mühelos mit.
- Wurstwaren und Salumi: Finocchiona, Prosciutto Toscano, Sopressata. Ein leichterer Chianti Classico Annata oder ein Romagna Sangiovese Superiore begleiten eine Aufschnittplatte, ohne sie zu überlagern.
- Gereifte Käse wie Pecorino Toscano, Parmigiano Reggiano (24+ Monate) oder Taleggio. Die salzige, umami-reiche Würze des Käses mildert die Tannine des Weins spürbar.
- Pilzgerichte – Risotto ai Funghi Porcini, Trüffelpasta, gebratene Steinpilze. Die erdigen Noten des Sangiovese greifen das Pilzaroma direkt auf.
Weniger gut funktioniert Sangiovese zu rohem Fisch, sehr scharfen Gerichten oder süßen Desserts. Auch rohe Tomaten (etwa im Caprese) vertragen sich mit den Tanninen schlechter als gekochte – ein Detail, das gerne übersehen wird.
Kann man Sangiovese Weine lange lagern?
Das hängt vom Weinstil ab. Einfache Sangiovese-Weine aus der Romagna oder ein junger Chianti sind für den baldigen Genuss gemacht. Am anderen Ende des Spektrums stehen Brunello di Montalcino und ambitionierte Supertoskaner, die Jahrzehnte reifen können und dabei an Komplexität gewinnen. Eine grobe Orientierung:
| Weinstil | Trinkreife ab | Lagerpotenzial |
|---|---|---|
| Romagna Sangiovese DOC | Sofort | 1–3 Jahre |
| Chianti DOCG | 1–2 Jahre | 3–5 Jahre |
| Chianti Classico Annata | 2–3 Jahre | 5–8 Jahre |
| Chianti Classico Riserva / Gran Selezione | 4–6 Jahre | 8–15 Jahre |
| Vino Nobile di Montepulciano | 3–5 Jahre | 5–15 Jahre |
| Rosso di Montalcino | 1–3 Jahre | 3–7 Jahre |
| Brunello di Montalcino | 7–10 Jahre | 15–30+ Jahre |
| Supertoskaner (reinsortiger Sangiovese) | 5–8 Jahre | 10–25 Jahre |
Für die Lagerung gelten die üblichen Regeln: dunkel, vibrationsfrei, liegend bei konstanten 12 bis 15 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit um 70 Prozent.
Serviertemperatur – der kleine Unterschied
Sangiovese Rotwein entfaltet sich am besten zwischen 16 und 18 Grad Celsius. Leichtere Varianten wie Romagna Sangiovese oder junger Chianti vertragen auch 15 Grad – eine leichte Kühlung hebt die Frucht hervor und bändigt den Alkohol. Gereifte Brunellos und Supertoskaner dürfen etwas wärmer ins Glas kommen (17–18 Grad), damit sich die komplexen Aromen öffnen. Über 20 Grad kippt das Gleichgewicht: Der Alkohol drängt in den Vordergrund und die Frucht verliert an Kontur. Im Zweifelsfall lieber etwas kühler einschenken – im Glas erwärmt sich der Wein von selbst.
Welcher Sangiovese für Einsteiger?
Wer noch keine Erfahrung mit Sangiovese hat, steht vor einer breiten Auswahl – und greift am besten zu Weinen, die die Rebsorte zugänglich zeigen, ohne ihre Ecken und Kanten zu verstecken. Drei Einstiege haben sich bewährt:
- Romagna Sangiovese Superiore – fruchtbetont, mittelkräftig, mit weicheren Tanninen als die toskanischen Pendants. Ideal, um ein Gefühl für die Kirschnoten und die lebendige Säure der Traube zu entwickeln, ohne von Gerbstoffen überrumpelt zu werden.
- Rosso di Montalcino – der kleine Bruder des Brunello. Reinsortig aus Sangiovese, aber mit kürzerer Reifezeit und früherer Trinkreife. Er vermittelt die typische Montalcino-Stilistik (Kirsche, Pflaume, Kräuter, eine Spur Erde) in einem schlankeren, unkomplizierteren Rahmen – und kostet einen Bruchteil eines Brunello.
- Chianti Classico – der Jahrgangschianti aus dem historischen Kerngebiet. Frisch, kirschbetont, mit präsenter Säure und moderaten Tanninen. Ein guter Chianti Classico zeigt bereits, warum diese Traube so vielseitig am Tisch funktioniert – und lädt dazu ein, sich später an Riserva oder Gran Selezione heranzutasten.
Allen drei gemeinsam: Sie liegen preislich zwischen 10 und 20 Euro, sind sofort trinkreif und verzeihen auch eine etwas zu warme Serviertemperatur. Ein guter Ausgangspunkt, bevor es in Richtung Brunello oder Supertoskaner geht.
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